Neues aus der BMW Motorrad Motorsport-Welt

IDM

Im Rahmen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Assen (NED) holte sich die S1000RR von alpha Racing-van-Zon-BMW durch den ukrainischen Fahrer Ilya Mikhalchik zwei Doppelsiege und ist somit nicht mehr einzuholen.

Als wäre das nicht Grund genug zu feiern, besetzten die BMW Racer, die die ganze Saison schon dominierten, auch noch den zweiten Platz durch Mikhalchick’s Teamkollegen Julian Puffe (DE). Auf dem dritten Platz landete Pepijn Bijsterbosch (NED) aus dem Team Dutch Comfort Houses. Bereits bei der sechsten Saisonrunde in Most (CZE) hatte BMW den IDM-Herstellertitel gewonnen.

BSB

Trotz seines Sturzes im ersten der drei Durchgänge schaffte es Peter Hickman (GBR) bei der British Superbike Championship 2019 (BSB) in Oulton Park (GBR) sich einen der umkämpften Plätze im Showdown zu sichern. Dafür reichte ihm im zweiten und dritten Rennen der achte Platz, um unter die Top-6 zu kommen. Die ersten beiden Rennen schloss Christian Iddon (GBR / Tyco BMW) mit den Positionen fünf und sieben ab, stürzte jedoch im dritten Track. Sein Teamkollege Glenn Irwin (GBR) schaffte es auf die Positionen sieben, 15 und acht.

Taylor Mackenzie (GBR / Bathams Racing) sicherte sich in der Superstock-Klasse (BSB STK) einen weiteren Podiumsplatz. Im ersten Lauf landete er auf Position sechs, konnte jedoch im zweiten den dritten Rang erreichen.

MotoAmerica

Gastgeber für die vorletzte Saisonveranstaltung der MotoAmerica AMA Road Racing Series (MA) war der New Jersey Motorsports Park (USA). Hier belegte Jake Gagne (USA / Scheibe Racing) in den beiden Rennen der Superbike-Klasse (MA SBK) mit seiner RR  einen doppelten achten Platz. In der Superbike-Klasse startete auch Travis Wyman (USA / Weir Everywhere Racing) und konnte die Plätze zwölf und elf belegen.

ASBK

Aaron Morris (AUS), der für das Team NextGen Motorsports / Maxima BMW Racing fährt, konnte sich am Wochenende bei den zwei Rennen, auf dem Winton Motor Raceway (AUS), in der Australian Superbike Championship (ASBK), die Positionen 13 und sieben erkämpfen.

BMW Motorrad BoxerCup

In der neu aufgelegten Rennserie BMW Motorrad BoxerCup treten die Piloten auf identischen BoxerCup-Motorrädern an. Ein solches Rennen konnte man in der fünften Saisonrunde in Assen (NED) bestaunen. Den Sieg holte sich Chris Höfer (GER) vom Team Wunderlich Motorsport. Nate Kern (USA), Höfer’s Teamkollege, nahm den zweiten Platz auf dem Podium ein. Den dritten Platz bei dieser Rennserie belegte Ryan Vos (NED).

Auf geht’s zum BMW-Motorrad-Herbstfest 2019

Es ist wieder soweit um gemütlich zusammenzukommen und die Motorradsaison 2019 Revue passieren zu lassen, gleichzeitig aber auch den Blick nach vorne zu richten was es 2020 an Neuem geben wird: Am 28. September bietet der Motorradhändler ihres Vertrauens genau das:

Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläum der /5 Baureihe der späten 1960er- und frühen 1970er wird die Besucher die neue R nineT /5, genannt Wunderbike, erwarten. Der luftgekühlte Zweizylinder-Boxermotor mit 1170 ccm Hubraum und umfangreicher Farbauswahl überzeugt demnach technisch sowie optisch.

Auch alle Sporttourer-Fans sollten dieses Datum nicht verpassen, wenn sie die neue R1250RS genau in Augenschein nehmen möchten. Die völlig neu designte Front macht die R1250RS außergewöhnlich und sportiv. Der Voll-LED-Scheinwerfer ermöglicht eine bessere Sichtweite und garantiert damit zugleich ein Plus an Sicherheit. Dank des kräftigen Boxermotors der BMW R1250RS erreicht man eine Spitzengeschwindigkeit von über 200 km/h.

Natürlich wird beim BMW-Motorrad-Herbstfest auch funktionsfähige, aber doch stylische Motorradbekleidung präsentiert:

Ob der hochwertige Helm System 7 Carbon, verschiedenste Leder-, Touren- oder Textiljacken: Mit der aktuellen Ride-Kollektion bist du nicht nur im Herbst abfahrbereit.

Und so vielfältig wie die Farben des Herbstes sind, zeigt sich die erneuerte Farbauswahl der Motorräder.

Neuer Mann bei der BMW Motorrad Entwicklung

Der 48-jährige Christof Lischka hat zum 1. August 2019 den Posten des Leiters der BMW-Motorrad-Entwicklung von seinem Vorgänger Karl Viktor Schaller übernommen. Schaller, der sich in den Ruhestand verabschiedet, hatte fünf Jahre Verantwortung für diesen Betriebszweig übernommen.

Der neue ist kein Unbekannter in der BMW Group, hat er doch in den vergangenen 20 Jahren etliche Positionen im Bereich der Entwicklung inne.

Auch privat setzt der gelernte Ingenieur und Motorradfan auf BMW-Motorrad. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Erfolge bei „Accept no Limits“ oder „Master of Dirt“. Ebenso seine erfolgreiche Teilnahme bei der Rallye „Roof of Africa“.

Es ist wieder soweit!

Der Höhepunkt im Jahresverlauf für viele BMW-Motorrad-Fans rund um den Globus rückt näher: Vom 05. bis  07. Juli 2019 wird Garmisch-Partenkirchen wieder zur Pilgerstätte von begeisterten Freunden der bayerischen Traditionsmarke. Doch die inzwischen 19. Veranstaltung dieser Art ist nicht nur einfach ein Bikertreffen, sondern auch Informationsplattform und Volksfest mit ausgelassener Stimmung und Musik jeden Abend. Um diesen Erwartungen, der rund 40.000 Besucher gerecht zu werden, hat BMW-Motorrad einiges geplant.

Wie bereits erwähnt macht es die besondere Mischung, aus atemberaubenden Kunststücken mit den Bikes, Persönlichkeiten aus der Motorsportszene, Probefahrten und nicht zuletzt die Neuigkeiten der rund 100 Aussteller im Bereich Zubehör, dass sich auch Australier, US-Amerikaner oder Japaner mit ihren motorisierten Zweirädern auf den Weg zur Zugspitze machen.

In diesem Jahr werden bestimmt viele Augen auf den Mann gerichtet sein, der 1976 als TT-Sieger 1976 in die Geschichtsbücher einging: Helmut Dähne. Er wird nicht nur für Autogramme zur Verfügung stehen, sondern im BMW Motorrad Classic Zelt auch von seiner spannenden Zeit als Rennfahrer berichten. Ebenso können sich alle Motorsportbegeisterten schon jetzt auf die Live-Übertragungen der Superbike-WM, die im britischen Donington stattfindet, freuen und das BMW Motorrad WORLDSBK Team mit den Piloten Markus Reiterberger und Tom Sykes kräftig anfeuern.

Freunde von Nervenkitzel und Action sind auch dieses Jahr an der Event-Arena genau richtig, wenn beispielsweise die BMW Motorcycle Drift Show mit Alex Le Marseillais auf dem Programm steht, der Freestyler Mattie Griffin staunende Gesichter hinterlässt oder man dank der FMX Show waghalsige Stunts zu sehen bekommt. Spannende Unterhaltung gibt es indes auch wieder im Original Motodrom bei den Steilwandfahrern. Selbstverständlich gibt es zudem einen Einblick in die Welt der Umbauten. In diesem speziellen Bereich des Veranstaltungsgeländes dürften wohl vor allem die Schrauber und Bastler zu finden sein.

Und wenn man schon einmal im bayerischen Voralpenland ist, bietet sich eine Tour natürlich geradezu an. Angeboten werden hierfür organisierte Halbtagestouren und geführte Panorama-Enduro-Touren. Wer die Landschaft von oben begutachten möchte, dem sei ein Tandem-Gleitschirmflug ans Herz gelegt.

Sie wollten schon immer einmal ausprobieren, ob Sie auch abseits asphaltierter Straßen das Bike beherrschen? Im eigens eingerichteten Offroad- Parcours besteht die Gelegenheit dazu.

BMW Motorrad hat sich übrigens noch besondere Überraschungen einfallen lassen: So sollen nicht nur die BMW Motorrad Concept R 18, sondern auch das BMW R nineT Sondermodell der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Aller Anfang ist schwer…

Gerade jungen Erwachsenen, die den Motorrad-Führerschein gerade absolvieren oder erst machen wollen, gehen oft viele Gedanken durch den Kopf: Bin ich schon sicher genug unterwegs oder was ist das richtige Bike für mich? Damit diese Sorgen in den Hintergrund treten, springt BMW Motorrad in die Presche:

Das Traditionsunternehmen unterbreitet den Führerschein-Neulingen ein Angebot, das den Start ins „Motorradfahrer-Leben“ auf jeden Fall sicherer macht, nämlich ein Fahrerausstattungs-Komplettset, mit einem Preisvorteil von ungefähr 40 Prozent gegenüber dem regulären Preis.  Während für diese Zusammenstellung normalerweise 1.350 Euro berappelt werden müssen, zahlt man hier nur 800 Euro.

Dafür bekommt man neben dem Helm Street X uni (light white) und der Jacke AirShell oder Jacke Boulder auch noch die Hose Rider (Damen oder Herren), die Stiefel Allround (schwarz) oder Sneaker Dry und des Weiteren  die Handschuhe Allround schwarz.

Doch hiervon können eben nicht nur Personen profitieren, die ihren Motorrad-Führerschein bereits in der Tasche haben, sondern auch solche, die sich erst für den Fahrausweis angemeldet haben. Sie können so also bereits in der Fahrschul-Zeit mit einem sicheren Gefühl auf das Motorrad steigen.

Zudem können ausgewählte BMW-Motorrad-Händler den jungen Leuten attraktive Angebote bei einem Zweirad-Neukauf unterbreiten.

Mit dem Programm „Ready2Ride“, das neben dem oben erwähnten „Einsteigerpaket“ und einem Fahrtraining in Zusammenarbeit mit dem ADAC, namens „BMW Motorrad RIDES powered by ADAC“, auch noch Leasingangebote, speziell abgestimmte Versicherungen und Optionen für die Winter-einlagerung der Maschine enthält, ist man bestens gerüstet und der Anfang einer Biker-Karriere fällt deutlich leichter.

Weitere Infos unter: https://www.bmw-motorrad.de/de/service/financial-service/ready2ride.html

Neuer BMW-Boxer-Motor wirft seine Schatten voraus

Die Bemerkung von Timo Resch, Leiter Vertrieb und Marketing BMW Motorrad, bei der  sogenannten Handbuilt Show in Austin/Texas wurde eher beiläufig vernommen und doch  stellt sie einen Meilenstein hin zu einer Revolution des Boxermotors im Hause BMW dar. Im Jahr 2020 soll der in der Firmengeschichte des Münchener Traditionsunternehmens bisher einmalige, 1,8 Liter große Zweizylinder speziell in den USA für Furore sorgen.

Genau darum, war es eben kein Zufall, dass man sich für die Präsentation des Prototyps eine Customizing-Messe in den Vereinigten Staaten aussuchte. Doch eigentlich stand gar nicht die Vorlage des großvolumigen Antriebs im Vordergrund, sondern vielmehr das, was die Jungs von“ Revival Cycles“ drum herum gebaut hatten und dem sie den Namen „The Revival Birdcage“ gaben. Damit war dieser Boxer bereits das zweite Mal Ausgangspunkt für individuelle Inspirationen.

Besonders stolz ist man im Hause “ Revival Cycles“ auf den selbst konzipierten Titan-Rahmen der, ganz nach Plan, den Blick von allen Seiten zum Herzstück, dem Motor, freigibt. Außerdem wurde selbstverständlich auch bei anderen Teilen, wie z.B. Schalthebel, Fußrasten, Lenker oder Sitzbank auf Individualität geachtet.

Angelehnt ist der gesamte Umbau an die Rennmaschinen des berühmten Ernst Hennes aus den 1920er bzw. 1930er Jahren. Auch auf Details wie beispielsweise die Stößelstangen, oberhalb der Zylinder, bekannt aus den 1960er Jahren, wurde Wert gelegt.

Die neue BMW R1250GS à la Motorradzubehör Hornig

Selbstverständlich wird auch in diesem Jahr die Tradition nicht gebrochen: Motorradzubehör Hornig präsentiert 2019, pünktlich zum Saisonstart, einen Motorradumbau mit Produkten aus ihrem reichhaltigem Sortiment. Und dieses Mal haben sich die BMW-Motorrad-Profis gleich an die neue R1250GS herangetraut.

Hornig hat die neue BMW R1250GS umgebaut

Wie so oft standen drei wesentliche Merkmale im Mittelpunkt aller Veränderungen: Sicherheit, Komfort und natürlich Individualität.

Sicherheit geht vor

Die angebrachten Spiegelverbreiterungen heben das Sicherheitslevel an der GS enorm, da dadurch der Verkehr im Rückspiegel genau im Auge gehalten werden kann. Weiter sorgt die Seitenständervergrößerung, samt-erhöhung, nicht nur für die nötige Standfestigkeit der Maschine, sondern auch dafür, dass das Motorrad, ohne große Kraftanstrengung, wieder aufgestellt werden kann. Trotz aller Vorsicht kann es ab und an zu einem „Umfaller“ kommen. Doch auch in dieser Situation gibt es, dank der Kardan-Sturzpads, keinen Grund zur Sorge. Diesen Kreis schließen letztendlich die angebrachten Motor-und Verkleidungssturzbügel. Aufgewirbelte Steine und Wasser können empfindliche Schäden hinterlassen. Hornig setzt dem den ABS-Kotflügel für hinten und  die Kotflügelverlängerung für vorne entgegen. Schutz vor Beeinträchtigungen durch Insekten bieten hingegen die Kühler-und Lufteinlassgitter.  Standesgemäße Aufmerksamkeit erhält die Modifikation der BMW R1250GS auf jeden Fall durch die Hupe Wolo Bad Boy. Ein besonderer Clou ist den Motorradspezialisten aus Bayern mit dem schwarzen Öldeckel  gelungen. Dadurch, dass dieser ausschließlich mit einem Torx geöffnet werden kann, macht man Langfingern das Leben schwer. Speziell bei Nachtfahrten sind die schwarzen Universal-Reflektions-Folien unverzichtbar. Aber nicht täuschen lassen: Schwarz sind sie nur tagsüber, während sie bei Dunkelheit ihre ganze Leuchtkraft entfalten.

Auf Komfort muss nicht verzichtet werden

Das Windschild wurde vom Hornig-Team ausgetäuscht und durch ein Z-Technik-Windschild ersetzt, wodurch sich die Aerodynamik deutlich verbesserte. Die Sitzbank  blieb ebenso wie der Lenker nicht im Originalzustand erhalten. Während der Sitz, für eine bequemere Sitzposition auf längeren Touren, aufgepolstert wurde, kann sich der Motorradfahrer über eine Lenkererhöhung um 40 mm freuen. Ganz neu wird der Brems-und Schaltvorgang mit Tector Brems- und Kupplungshebeln in rot sowie den Brems-und Schalthebelvergrößerungen empfunden werden. Auch an das wichtige Thema Navigation wurde gedacht, weshalb eine GPS-Halterung installiert wurde. Es mangelt nicht an ausreichend Stauraum, was mit schwarzen Trekker Outback Seitenkoffern, dem Topcase Trekker Outback und einem 25-Liter-Tankrucksack gewährleistet ist. Außerdem wurde ein einstellbarer Kennzeichenhalter aus nicht rostendem Edelstahl nicht vergessen.

Individualität statt Anpassung

Optisch punktet die R1250GS aus dem Hause Hornig neben den roten Felgenrandaufklebern mitsamt der „R1250GS“-Prägung an den Seitenteilen, mit dem roten Dekor-Aufklebersatz an Schnabel und Tank, den Lenkerendgewichten aus Edelstahl und der schwarzen Radachsabdeckung. Diverse Aluminium-Abdeckungen an Rahmen, Heckrahmen bzw. der Motorbefestigung, an der Federbeinlagerung, am Schwingenlager und dem Fußbremsflüssigkeitsbehälter sowie am Gabelstandrohr sorgen für den sprichwörtlich letzten Schliff.

Erste Rennen in der Superbike WM

Mit der neuen S1000RR erstmals im Einsatz

Die ersten Runden der aktuellen Saison der FIM Superbike World Championship sind gedreht. Am Samstag und Sonntag mischte nun erstmals auch wieder BMW Motorrad mit seinen Fahrern Markus Reiterberger und Tom Sykes mit. Während die beiden am Samstag als Dreizehnter bzw. Siebter die Ziellinie überfuhren, lautete das Resultat tags darauf Platz 12 und 13. Bevor am Nachmittag das offizielle Rennen über die Bühne ging, durften sich die Fans zunächst auf das neue, sogenannte „Superpole Race“ freuen. Dabei handelt es sich um ein Sprintrennen, das zehn Runden lang dauert. Dieses Rennen beendete Sykes auf Position elf, während sich Teamkollege Reiterberger direkt hinter ihm einreihte.

Das Rennen am Nachmittag hatte dann eine Distanz über 22 Runden. Sykes ging von Position zehn, Reiterberger von Platz 13 aus ins Rennen. Während Sykes anfangs aufgrund eines Duells einige Positionen verlor, dabei jedoch glücklicherweise einen Sturz vermeiden konnte, lief für Reiterberger der Start nicht optimal, wodurch auch er seine Position nicht halten konnte. Im Laufe der Zeit konnten sie aber auf die Führungsgruppe aufschließen.

Phillip Island war zudem auch Hotspot für die Australian Superbike Championship (ASBK). Hier musste sich BMW Fahrer Glenn Allerton mit zwei siebten und einem neunten Platz in den insgesamt drei Durchgängen zufrieden geben. Das Resultat seines Teamkollegen Ted Collins: Zweimal Platz 11 und einmal Platz 10.

Mit dem Kick durch die Stadt

Nun also doch. Was 2017 noch an der gesetzlichen Regelung in Deutschland scheiterte, soll 2019 die Innenstädte erobern. Die Rede ist vom Elektro-Kick-Roller „X2 City“ von BMW-Motorrad. Somit ist dieser Scooter der erste, der ihm Rahmen der sogenannten Elektrokleinstfahrzeuge betrieben werden darf. Das Gesetz soll 2019 in Kraft treten.

Was heißt das jetzt nun? Dieser Roller hat eine Straßenzulassung und darf auch auf Radwegen gefahren werden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ist er ideal für die City, aber beispielsweise auch für den Urlaub geeignet. Dabei nimmt er, aufgrund der Faltbarkeit, wenig Platz weg. Dank emissionsfreiem Lithium-Ionen-Akku mit 408 Wh, kommt man, je nach Fahrweise, bis zu 30 Kilometer weit, bevor der BMW-Roller wieder für zweieinhalb Stunden an die Steckdose muss.

Anfangs ist man wie bei jedem anderen Tretroller auf seine Muskelkraft angewiesen, ehe sich ab einer Geschwindigkeit von 6 km/h der Elektromotor zuschaltet. Mit Hilfe des Fußpedals kann, durch mehrmaliges Drücken entweder beschleunigt, oder durch einmaliges Durchtreten das aktuelle Tempo gehalten werden. Auf einer digitalen Anzeige am Lenker finden sich fünf vorprogrammierte Geschwindigkeitsstufen zur Auswahl.  Diese sind  8, 12, 16, 18 und 20 km/h.

Zusätzlich kann das Smartphone, während der Fahrt, am Roller aufgeladen werden. Eine Bluetooth-Schnittstelle für die zukünftige Verbindung mit Apps ist bereits mit an Bord.

Voraussetzung für diesen Fahrspaß ist eine Mofa-Prüfbescheinigung. Aufgrund der Versicherungspflicht ist ein kleines Kennzeichen zum Ankleben nötig, wobei BMW Motorrad für die ersten 2.000 Käufer in Deutschland diese Kosten für ein Jahr übernimmt. Es wird angeraten einen Fahrradhelm zu tragen. Für einen Preis von 2.399 Euro hat man ab Februar die Qual der Wahl zwischen den Farben  Grau, Blau, Rot und Schwarz.

Die Innovation immer im Blick

Bei der gerade zu Ende gegangenen Consumer Electronics Show Las Vegas zog BMW Motorrad alle Blicke auf sich. Denn das was die bayerische Traditionsmarke dort am Außengelände präsentierte, zeigt durchaus einen spannenden und interessanten Weg auf, wie sich auch das Motorradfahren in naher Zukunft verändern wird.

Eine R1200GS, die selbständig anfährt, sogar Kurven, ohne Fahrer bzw. menschliches Zutun souverän meistert und schließlich, wie von Geisterhand, abbremst und wieder zum Stehen kommt.


Zugegeben: Neben der irgendwie surreal wirkenden Gesamtsituation, mag viele leidenschaftliche Biker, beim Anblick eines Motorrades, das scheinbar alles eigenständig koordinieren kann, ein mulmiges Gefühl beschleichen: Was bleibt dann noch vom Lebensgefühl und Freizeitspaß „Motorradfahren“

Doch BMW Motorrad beruhigt: Selbstverständlich wolle man kein komplett eigenständig agierendes Motorrad bauen. Vielmehr seien die gezeigten Eigenschaften dieser R1200GS als Wegbereiter hin zu Sicherheits-und Schutzmechanismen, die bei Gefahrensituationen den Fahrer aktiv unterstüzen, zu sehen und tragen so zu zu noch mehr Fahrvergnügen bei. Konkrete Beispiele, um Unfälle vermeiden zu können, gibt es in der Praxis ja wahrlich genug. Man braucht da nur an Kreuzungen zu denken.

Einen Aspekt darf man bei der Frage, wie wir in Zukunft mit unseren Krafträdern unterwegs sein werden, freilich nicht ausblenden. Die, im Rahmen der Digitalisierung immer wichtiger werdende V2V-Kommunikation, also die Kommunikation von Fahzeugen untereinander und ihrer Umwelt. Auch diesen Blickpunkt stellte BMW-Motorrad in Los Angeles vor und verwies dabei auf die enge Kooperation mit der Automobil-Branche des Unterbehmens.

Aber auch im Hier und Jetzt setzt BMW Motorrad bereits auf innovative Technologien, wie die Vorstellung von Laser-Scheinwerfern oder ein Motorradrahmen inklusive Hinterradschwinge, der komplett mit Hilfe eines 3D-Druckers gefertigt wurde, beweist.

So war auch in Las Vegas zu sehen, dass BMW Motorrad die Innovation immer fest im Blick hat.