Innovatives Custombike von Paul Yaffe:

BMW R 18 B Umbau begeistert auf der MBE Show in Verona

Paul Yaffe, ein renommierter Name in der Welt der Custombikes, hat mit seinem neuesten Projekt, einem einzigartigen Umbau der BMW R 18 B, namens R 18 One Eight „C“, erneut Maßstäbe gesetzt. Der Visionär für Motorraddesign kombiniert die zeitlose Ästhetik von Hot-Rods mit der unverkennbaren Identität von BMW, um ein faszinierendes Meisterwerk zu schaffen.

Yaffe, eine Legende der US-amerikanischen Customizing-Szene, ist seit 1991 für seine kreativen Schöpfungen bekannt. Seine Leidenschaft für Design und Technik hat ihm zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, darunter drei „World’s Most Beautiful Motorcycle“ Awards und zwei „Builder of the Year“ Awards. Seine Arbeit wurde in über 300 Zeitschriftenartikeln weltweit vorgestellt und inspiriert weiterhin eine Generation von Customizern.

Das neueste Projekt von Yaffe, das auf der MBE Show in Verona, Italien, sein Debüt feiert, ist das Ergebnis intensiver Forschung und Entwicklung. Vor Beginn des Umbauprozesses legte Yaffe Tausende von Meilen zurück, um die BMW R 18 B ausgiebig zu testen und zu verstehen.

Entscheidend für das Projekt war es, die Essenz der BMW zu bewahren und gleichzeitig eine einzigartige Hot-Rod-Inspiration einzubringen. Das Ergebnis ist ein atemberaubendes Custombike, das die Grenzen des Designs neu definiert.

Das Umbauteam unter der Leitung von Yaffe arbeitete akribisch daran, jedes Detail zu perfektionieren. Ein handgefertigtes 26-Zoll-Vorderrad aus massivem Aluminium wurde geschaffen, um das markante Aussehen zu unterstreichen. Der Rahmen wurde speziell angepasst, um das neue Vorderrad aufzunehmen, während die originalen BMW-Komponenten geschickt integriert wurden.

Die Ästhetik des legendären Mercury Lead Sled aus den 50er Jahren diente als Inspirationsquelle für das Design des Umbaus. Jede Komponente wurde sorgfältig entworfen und angepasst, um ein nahtloses und beeindruckendes Gesamtbild zu schaffen.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Luftfederung und die Side Pipes gelegt, um den klassischen Lead Sled Look zu bewahren. Ein ausgeklügeltes Lufttank- und Verteilersystem wurde entwickelt, um eine optimale Leistung zu gewährleisten, während die charakteristischen Boxer-Krümmer erhalten blieben.

Das Design stand im Mittelpunkt des Projekts, wobei Yaffe und sein Team auf Eleganz und Faszination setzten. Eine tiefglänzende schwarze Lackierung wurde gewählt, um die zeitlose Schönheit des Motorrads zu betonen, während ein ockerfarbenes Interieur einen ansprechenden Kontrast bildet.

BMW Motorrad präsentiert die neue R12 nineT und die R12


BMW Motorrad erweitert seine Heritage-Modellfamilie um zwei neue Motorräder: die R12 nineT und die R12. Die R12 nineT ist ein klassischer Roadster, der klassisches Motorrad-Design und moderne Technik mit hoher Handwerkskunst und vielfältigen Möglichkeiten zum Customizing verbindet. Die R12 ist hingegen ein klassischer Cruiser.

Beide Modelle werden von einem luft-/ölgekühlten Boxermotor mit 1 170 cm3 Hubraum angetrieben, der in der R12 nineT 80 kW (109 PS) und in der R12 70 kW (95 PS) leistet.

Beide Modelle zeichnen sich durch einen puristischen, klassischen Auftritt und viel Liebe zum Detail aus. Sie bieten dem Fahrer ein Höchstmaß an Individualisierungsmöglichkeiten, da sie über ein modulares Konzept verfügen, das verschiedene Sitzbänke, Tanks, Schutzbleche, Räder und andere Teile ermöglicht.

Das Kernstück der neuen BMW R12 Modelle ist der komplett neu entwickelte Gitterrohr-Brückenrahmen aus Stahl, der einteilig ausgeführt ist und damit Gewicht einspart und für ein noch aufgeräumteres und klassischeres Erscheinungsbild sorgt. Die neue Airbox ist vollständig unter der Sitzbank integriert. Die linksseitig verlegte „Twin Pipe“-Abgasanlage mit zwei übereinander angeordneten Endschalldämpfern mit Gegenkonus unterstreicht den robusten Charakter des Boxermotors.

Die neue R12 nineT ist mit einer Sitzbank mit Höcker und einem ansteigenden, dynamischen Design ausgestattet Der Fahrer sitzt näher am Lenker und hat einen besseren Knieschluss als beim Vorgängermodell. Außerdem gibt es serienmäßig zwei analogen Rundinstrumenten für Geschwindigkeit und Drehzahl sowie einem USB-C-Anschluss und einer 12-V-Steckdose. Der Drehzahlmesser kann optional nachgerüstet werden.

An der R12 wurde ein Stahltank in Tropfenform, der an die „Toaster-Tanks“ der BMW /5-Modelle der 1970er-Jahre erinnert verbaut Der Fahrer sitzt lässig auf einem Solositz mit geringer Sitzhöhe und einem breiten Lenker. Das Motorrad hat ein großes 19-Zoll-Vorderrad und ein kleines 16-Zoll-Hinterrad sowie eine geschwungene, tiefe Hinterradabdeckung. Ebenfalls mit an Bord sind zwei analoge Rundinstrumente sowie ein USB-C-Anschluss und eine 12-V-Steckdose.

R12 nineT
R12

Das neue Flaggschiff

Die BMW GS ist seit mehr als 40 Jahren die unbestrittene Nummer eins unter den Motorradfans mit ihrem Boxermotor. Um diesen Status zu verteidigen, hat BMW Motorrad die neue R1300GS fast vollständig neu konstruiert und dabei unglaubliche 12 kg Gewicht reduziert.

Das Herz der Maschine ist nach wie vor der Zweizylinder-Boxermotor. Er wurde komplett neu gestaltet und ist schlanker als jemals zuvor. Er hat einen Hubraum von 1.300 cm³ und leistet 107 kW (145 PS) bei 7.750 U/min und ein maximales Drehmoment von 149 Nm bei 6.500 U/min, was ihn zum stärksten serienmäßig hergestellten BMW Boxermotor macht. Das Fahrwerk der R1300GS wurde ebenfalls von Grund auf neu entwickelt. Ein Blechschalen-Hauptrahmen sorgt für eine bessere Raumausnutzung und höhere Steifigkeit im Vergleich zum Vorgängermodell.

Der Heckrahmen ist nun aus Aluminium-Druckguss gefertigt. Die neue Vorderradführung EVO-Telelever mit Flexelement und die optimierte Hinterradführung EVO-Paralever verbessern die Lenkgenauigkeit und die Fahrstabilität. Die R1300GS bietet ein neues elektronisches Fahrwerk namens Dynamic Suspension Adjustment (DSA) als Sonderausstattung ab Werk an. Dieses System passt die Dämpfung und die Federrate dynamisch an den gewählten Fahrmodus, den Fahrzustand und das Fahrmanöver an und kompensiert die Beladung automatisch.

Als weitere Sonderausstattungen gibt es die adaptive Fahrzeughöhenregelung und die Sportfederung. Diese Höhenregelung passt die Fahrzeughöhe je nach Betriebszustand an, ohne die Fahrdynamik zu beeinträchtigen. Die Sportfederung bietet mehr Federweg und ist für Offroad-Fahrten ausgelegt.

Die R1300GS verfügt über vier Fahrmodi, darunter den neuen „Enduro“-Modus für Offroad-Abenteuer. Die anderen Fahrmodi sind „Rain“, „Road“ und „Eco“.

Das Beleuchtungssystem punktet mit einem Matrix LED-Scheinwerfer. Modernste LEDs und im Handschutz eingelassene Blinker vervollständigen diesen Aspekt. Die Sonderausstattung „Headlight Pro“ managt die Ausleuchtung bei Schräglage in Kurven.


Das Fahrerassistenzoption Riding Assistant beinhaltet die Active Cruise Control (ACC), samt Frontkollisionswarnung und Spurwechselwarnung. ACC regelt die Fahrgeschwindigkeit und den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Kollisionen sollen durch die Frontkollisionswarnung inklusive Bremseingriff verhindert werden. Überholmanöver sollen durch die Spurwechselwarnung sicherer werden.

Hier die Style-Optionen der R1300GS: Basisvariante, Triple Black, GS Trophy und Option 719 Tramuntana.

Neue Enduros braucht das Land

BMW enthüllt die neuen Versionen seiner „kleinen „Enduro-Maschinen. Die Modelle tragen nun die Bezeichnung F900GS anstelle von F850GS (einschließlich der Adventure-Version) und F850 statt F800. Eine der markantesten Verbesserungen ist die Reduzierung des Gewichts der F900 um 14 Kilogramm, was zu einer erheblichen Steigerung ihrer Wendigkeit führen wird.

Ein gemeinsames Merkmal der drei Fahrzeuge ist der aktualisierte Zweizylindermotor mit einem vergrößerten Hubraum von 895 cm³ und einem verbesserten Drehmomentverlauf. Dieser kann nun mit 10 PS mehr als sein 853-cm³-Vorgänger punkten, sodass die F900 GS/Adventure 105 PS und die F 800GS 87 PS in die Waagschale werfen können. Das maximale Drehmoment beläuft sich auf 93 Nm bzw. 91 Nm bei 6750 U/min, und der Motor bleibt weiterhin ein integraler Bestandteil des Stahl-Brückenrahmens.

Gemeinsame Ausstattungsmerkmale umfassen anpassbare Schalthebel, durchgängige LED-Beleuchtung, ein 6,5-Zoll-Display, Heizgriffe und eine erweiterte Serienausstattung.

Besonders hervorzuheben ist die gesteigerte Enduro-Performance der F900 GS. Die Unterschiede zwischen GS und GS Adventure sind nun deutlicher erkennbar. Während die GS Adventure nach wie vor ein massives Gewicht von 246 kg aufweist (wobei der unmodifizierte 23-Liter-Tank selbstverständlich eine Rolle spielt), wurde die F900GS um beeindruckende 14 kg leichter mit einem Gesamtgewicht von jetzt nur noch 219 kg.

Die Gewichtsreduktion der GS wurde durch diverse Maßnahmen erreicht, darunter ein 4,5 kg leichterer Kunststofftank (anstelle des Stahltanks), der zudem 0,5 Liter weniger Kraftstoff aufnehmen kann, ein 2,4 kg geringeres Heck, ein 1,7 kg leichterer Akrapovic-Auspuff und eine ebenfalls im Gewicht reduzierte Schwinge. Darüber hinaus wurde das sogenannte Ergonomiedreieck (Lenker – Sitzfläche – Fußrasten) für den Offroad-Bereich verfeinert. Ein serienmäßiger 12-mm-Halter ermöglicht die Montage von Action-Cams und anderen Geräten.

Für diejenigen, die ihr Offroad-Potential weiter steigern möchten, steht das Enduro Pro Paket zur Verfügung. Dies umfasst eine rundum regulierbare Upside-down-Gabel, ein individuell einstellbares Zentralfederbein, Lenkererhöhungen und eine M Endurance Kette. Für die Adventure- und F800GS-Modelle ist als Sonderausstattung das elektronische Fahrwerk Dynamic ESA erhältlich.

Hereinspaziert!

BMW Motorrad schreibt Geschichte, indem es erstmals in seiner einhundertjährigen Historie die „BMW Motorrad Welt“ ins Leben ruft – eine faszinierende Erlebniswelt, die sich gänzlich der Marke und ihren Motorrädern widmet. Der Standort wurde nicht zufällig ausgesucht, sondern befindet sich direkt im Herzen der BMW Motorrad Produktion auf dem Gelände des Berlin-Spandau Werks, wo die legendären BMW Motorräder seit 1969 hergestellt werden. Hinter einer beeindruckenden historischen Backsteinfassade des Produktionsortes am Juliusturm in Spandau liegt das neue Heim der BMW Motorrad Welt, in einem denkmalgeschützten Bauwerk, das zwischen 1914 und 1917 errichtet wurde.

Die Tore zu diesem ca. 1000 Quadratmeter großem Mekka für BMW Motorrad Enthusiasten, sollen sich am 28. September 2023 öffnen.

Die BMW Motorrad Welt wird zum Mittelpunkt für Motorradfans und Interessierte gleichermaßen. In den Bann ziehen soll eine interaktive Vorstellung der aktuellen BMW Motorrad Modelle, begleitet von Sonderausstellungen sowie einer Auswahl aus der BMW Motorrad Gear & Garment Kollektion und dem Original BMW Motorrad Zubehör.

Besucher haben von Montag bis Freitag die Gelegenheit an Werksführungen teilzunehmen, bei denen sie einen Einblick in die Produktion von BMW Motorrad erhaschen können. Auf einer Fläche von knapp 220.000 Quadratmetern arbeiten über 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich daran, rund 900 Fahrzeuge der Segmente Sport, Tour, Roadster, Heritage, Adventure und Urban Mobility fertig zu stellen. So verlässt alle 60 Sekunden ein fertiges Motorrad das Werk.

Die BMW Motorrad Welt bietet außerdem großzügige Räumlichkeiten für vielfältige Veranstaltungen. Von Konferenzen über interaktive Workshops bis hin zu Meetings, geschlossenen Veranstaltungen, Incentives und Feierlichkeiten – dieser Ort bietet immer den passenden Rahmen. Neben Live-Übertragungen und Treffen mit bekannten Motorrad-Prominenten stehen auch Schrauberworkshops, Wohnzimmerkonzerte, Autogrammstunden mit berühmten Künstlern und das Motorcycle Cinema auf dem Programm.

Am 28. Oktober werden rund 150 Gäste aus Politik, Presse, Kultur und Sport sowie Markenbotschafter und Zeitzeugen aus der 100-jährigen Geschichte von BMW Motorrad erwartet.

Das große Finale der BMW Motorrad Customizing Championship, basierend auf den BMW R 18 Modellen, ist für den 29. September 2023 geplant und verspricht ein weiteres Highlight zu werden.

Ab dem 30. September 2023 kann sich schließlich jeder von dieser einzigartigen Erlebniswelt, die BMW Motorrad und seine Geschichte in den Mittelpunkt stellt, selbst ein Bild machen.

BMW stellt neuen E-Fahrzeugtyp für städtische Mobilität vor: Der BMW CE 02

Etwa zwei Jahre nach der Einführung des CE 04 bringt der eParkourer (in Anlehnung an die Trendsportart zum individuellen Vorankommen in der Stadt) einen neuen Ansatz für zeitgemäße Fortbewegung in urbanen Umgebungen.

Im Zentrum stehen elektrische Fortbewegung, futuristisches Design und fortschrittliche Lösungsansätze. Der CE 02 passt nicht in die bekannten Kategorien von E-Bike oder E-Roller. Stattdessen erschließt er ein neues Genre, das der eParkourer, konzipiert für Stadtgebiete und das städtische Milieu. Seine agile, praktische und solide Bauart sowie das klare, schlichte Design richten sich besonders an Jugendliche. Die großen Räder gewährleisten Stabilität und Fahrfreude auf unterschiedlichen Flächen.

Der eParkourer ist in zwei Leistungsvarianten erhältlich: mit einer maximalen Leistung von 11 kW (15 PS) für Fahrer ab 16 Jahren sowie einer 4 kW (5 PS) Variante mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, die bereits mit einem AM-Führerschein bewegt werden darf. Ein leistungsstarker Antrieb erlaubt flotte Beschleunigung und ein dynamisches Fahrgefühl. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 95 km/h und einer Reichweite von über 90 km (gemäß WMTC) eignet sich der CE 02 auch bestens für längere Distanzen. Mit einem Gewicht von lediglich 132 kg (11 kW-Version) bzw. 119 kg (4 kW-Version) und einer niedrigen Sitzhöhe von 750 mm bietet er wendiges Fahrverhalten.

Der Fahrmodus „Flow“ zeichnet sich durch beste Bedingungen für den Stadtverkehr aus, während „Surf“ seine Kompetenzen außerhalb diesem hat. Optional steht der Fahrmodus „Flash“ für sportliche Fahrt zur Verfügung. Der CE 02 wird standardmäßig mit einem externen Ladegerät geliefert, das an gebräuchlichen Haushaltssteckdosen verwendet werden kann. Ein Schnellladeadapter mit einer Ladeleistung von 1,5 kW dient als Zusatzoption (bei der Variante Highline).

Das Fahrwerk des CE 02 basiert auf einem stabilen Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr und einer hydraulisch gefederten Teleskopgabel vorne. Die Einarmschwinge hinten und das Federbein gewährleisten angenehmes Fahrverhalten. Breite Reifen auf Leichtmetall-Gussrädern in Scheibenrad-Optik sorgen für sicheres Bremsverhalten, unterstützt vom BMW Motorrad ABS.

Am TFT-Display hat man von der Geschwindigkeit bis hin den Ladestand der Batterie alles auf einen Blick. Mithilfe der USB-C-Ladesteckdose können Mobiltelefone geladen werden. Die BMW Motorrad Connected App zeigt die zu erwartende Ladeendzeit an und ermöglicht die Aufzeichnung von Fahrten. Mit den BMW Motorrad Connected Services können Fahrzeugstatus und zusätzliche Informationen über die App abgerufen werden (in der Highline-Version).

M1000XR steht in den Startlöchern

Sie wird zwar noch als Prototyp angekündigt, doch auf den ersten Pressebildern sieht sie schon sehr serienreif aus: die BMW M1000XR. Diese Rennmaschine, die sich aber auch auf der Landstraße wohlfühlt ist die dritte im Bunde der „M“-Reihe, nach der MRR und der MR, wobei hier besonders auf Gewichtsreduzierung (223 kg bei vollem Tank), erhöhte Fahrdynamik (147 kW/200 PS) und die Aerodynamik.

Mithilfe von Winglets wird die Zugkraft erhöht, gerade bei hohen Geschwindigkeiten oder beim Gas geben. Die Vorderrad-Last senkt das Wheelie-Potential und nimmt gleichzeitig der Traktionskontrolle Arbeit ab

Der Reihenvierzylinder ist aus der der S1000RR mit BMW ShiftCam-Technologie entliehen.

Eine für alles

Welcher Motorradfahrer hat das nicht schon mal erlebt: Ähnlich wie beim Drahtesel können auch beim Motorrad von Zeit zu Zeit Probleme mit der Sitzbank auftreten. Entweder man hat keinen festen Halt beim Beschleunigen und Bremsen, oder man bräuchte in gewissen Situationen einen härteren oder eben weicheren Sitzbelag.

Für all diese „Probleme“ könnten BMW-Piloten vielleicht schon bald nur noch ein mildes Lächeln übrighaben, nämlich dann, wenn die Patente, die nun veröffentlicht wurden, Wirklichkeit werden.

Von einer mechanisch verbreiterbaren Sitzbank war ja schon vor längerer Zeit die Rede, aber offenbar ist man bei den Münchenern schon einen Schritt weiter.

Laut den Unterlagen soll jetzt eben nicht mehr nur die Breite individuell einstellbar sein, sondern auch die Länge bzw. Höhe, gerade in Bezug auf den Schrittbogen zum Tank-und das alles per Knopfdruck.

Besonders interessant ist die mögliche Verformbarkeit des Sitzpolsters, ganz nach dem individuellen Wunsch des Fahrers. Wie dies technisch zu bewerkstelligen sein sollte, dafür lässt sich BMW Motorrad alle Optionen offen: Also ob dies dann mittels Hydraulik bzw. mir Druckluft-Ventilen passiert. Der Härtegrad der Oberfläche wäre dabei ebenso anpassbar wie die Umformung.

Die Sitzfläche der Zukunft könnte auch direkt Auskunft darüber geben, wie hoch die Sitzheizung eingeschaltet wurde, nämlich indem sie mit Hilfe von LEDs orange bis dunkelrot „leuchtet“.

Dieses Farbmuster kann man sich in gleicher Weise bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen vorstellen-als Ladestandsanzeige der Batterie.

Es war mal wieder so weit

-Die Motorrad- Leserwahl 2023-

Jährlich küren die Leser der Zeitschrift MOTORRAD die besten Motorräder und wie sollte es auch anders sein waren die Modelle der Bayern auch diesmal ganz vorne anzutreffen.

Sehen wir uns zunächst die Rubrik der „Sportler“ an: Hier wurde die M1000RR, dank ihrer Einsatzfähigkeit auf der Landstraße, aber auch auf dem Rennparcour auf den ersten Platz gewählt.

Fast schon traditionell auf Platz eins bei den „Tourern/Sporttourern“: die R1250RS. Sie überzeugte auch dieses Mal mit Ihrer Symbiose aus Fahrdynamik, Tourfähigkeit und Sportlichkeit.

Die beiden M-Modelle, die M1000R und die M1000RR setzten sich in der Kategorie „Power Roadster“ durch.

Fast schon müßig zu erwähnen, dass insgesamt 60.000 R1250GS bzw. R1250GS Adventure an den Mann/die Frau gebracht wurden und so folgerichtig Platz eins mit 34,8 Prozent Zustimmung heraussprang.

Ein zweiter Platz für ein seit neun Jahren erhältliches Motorrad ist aller Ehren wert. Damit zeigt die S1000XR einmal mehr ihre Aktualität und Attraktivität in Bezug auf Fahrleistung aber auch Sicherheit.

Weiteren Grund zur Freude gab es in den Rubriken „Modern Classics“ und „Chopper/Cruiser“: Die R nineT sowie die R18 belegten den Silberrang.

Im Bereich der Elektromobilität konnte der Roller CE 04 punkten und musste nur zwei anderen Gefährten den Vortritt lassen.

Die Planungen für die BMW Motorrad Days laufen

Die BMW Motorrad Days sind seit über 20 Jahren ein Höhepunkt im Jahresverlauf und ein Muss für Motorrad-Enthusiasten rund um den Globus.  Aus vielen verschiedenen Ländern reisen sie an und heuer gibt es noch einen ganz besonderen Grund dafür, denn BMW Motorrad feiert den 100, Geburtstag vom 07. Bis 09. Juli in Berlin bei der 21. Auflage dieser Veranstaltungsreihe.

Das Ausstellungsgelände wird sich in diesem Jahr nicht nur auf den Sommergarten der Messe beschränken, sondern auch weitere Flächen mit einbeziehen. Hierbei ist besonders das Offroad-Gelände des MCC Schenkenhorst, wo zudem vom 6. bis 8. Juli die Qualifikation für die BMW Motorrad International GS Trophy 2024 in Namibia über die Bühne gehen wird, zu erwähnen. Hierbei sind Camping-Freunde und Wohnmobile ausdrücklich willkommen.

Selbstverständlich darf man im Rahmen von Werksführungen auch wieder einen Blick auf den Produktionsablauf der BMW Motorräder werfen.

Gleichzeitig wird sich eine Welt aus Customizing, Musik und Kulinarik öffnen, nämlich beim Pure&Crafted Festival mit Schwerpunkt Elektromobilität.

Wer sich für die neuesten  BMW S 1000-Variationen interessiert, für den stehen auf dem sogenannten „Spreewaldring“ Fahrten unter professioneller Anleitung auf dem Programm.

Den Abend kann man dann im großen Bierzelt ausklingen lassen.