Rückschlag

-Sturz von Tom Sykes-

Schon zu Beginn des Superpole Races der FIM Superbike World Championship (WorldSBK) in Barcelona meinte es Fortuna nicht gut mit dem BMW Motorrad Motorsport-Team: Nicht nur der Sturz van der Marks bereitet Sorge, sondern auch die Tatsache, dass er zugleich Sykes streifte und diesen dadurch in das Kiesbett verfrachtete. Dies hatte einen Boxenaufenthalt für beide zur Folge.

Nachdem dieser Lauf aufgrund eines anderen Sturzes beendet wurde, war dem BMW Motorrad WorldSBK Team, bei der Wiederaufnahme, ein neuerlicher Start, laut Regelwerk, untersagt. Einzig Jonas Folger vom Team Bonovo MGM Racing konnte die Distanz dann noch mit dem dreizehnten Platz abschließen.

Doch das Pech verfolgte die BMW-Piloten scheinbar bis in das zweite Rennen am Sonntag. Hier schlug nun Tom Sykes auf den Asphalt auf und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, konnte ein anderer Fahrer nicht mehr rechtzeitig ausweichen, wodurch der auf dem Boden liegende auch noch angefahren wurde.

Der Brite trug eine Gehirnerschütterung davon, die im Klinikum weiter behandelt wurde.

Das sportliche Resultat sah wie folgt aus: Platz 9 für van der Mark. Folger reihte sich als Sechzehnter in das Abschluss-Classement ein.

Es geht wieder los

Fast zwei Jahre mussten BMW-Motorrad Fans, die die spannende Mischung aus Motorrad-Event, Lifestyle-Erlebnis und Musik-Festival lieben, warten. Nun geht es, unter Corona bedingten Voraussetzungen, wieder los: Am 17. Und 18. September öffnet sich das Tor zu dieser ganz besonderen Erlebniswelt der weiß-blauen Traditionsmarke, im Sommergarten der Messe Berlin. Das beliebte Konzept der Veranstaltung ändert sich dabei nicht:

So kann man in der Wheels-Area besondere und kreative Motorradumbauten bewundern und darüber sicherlich mit vielen anderen vortrefflich fachsimpeln. Dabei kann man sich gerne durch die Ideen von bekannten Customizing -Unternehmen inspirieren lassen.

Aber da ja Motorradfahren auch ein Lebensgefühl ist, braucht es selbstverständlich die richtige Mode bzw. die passenden Accessoires, um dies nach außen sichtbar machen zu können. All das steht im General Store bereit.

Nach so vielen neuen Eindrücken ist erstmal feiern angesagt: Dazu geben sich Kadavar, Jupiter Jones, The Hives aus Schweden oder Jake Bugg aus Großbritannien und andere die Ehre.

Das Rahmenprogramm bietet neben einem Kino und einer Portraitausstellung namens “People Of The Mile”, ein ansprechendes „Kinderland“, inklusive Parcours für die kleinsten Besucher.

R18 goes Amerika

Schon mit der R18-Standardvariante war klar, dass BMW-Motorrad gerade den US-Markt im Blick hatte. Mit der Präsentation der beiden Modellen R 18 Transcontinental und R 18 B scheint man nun diesen Interesse zu intensivieren, indem man die Schwerpunkte ganz klar auf Langstreckendynamik und Tourentauglichkeit setzt.

Bei den neuen Modellen vertraut man wiederum auf den 1802 Kubikzentimeter großen „Big Boxer“-Motor samt 67 kW (91 PS) bei 4.750 Umdrehungen. Hierbei liegt der Fokus aber ganz klar auf den „Highways“.

Die R18 Transcontinental präsentiert sich mit Frontverkleidung, großer Windschutzscheibe, Windabweisern und Flaps. Das Cockpit wirkt mit vier analogen Rundinstrumenten und dem 10,25″ großen TFT-Farb-Display übersichtlich und schmiegt sich daher unaufdringlich in das Erscheinungsbild des Motorrades ein. Durch die Kooperation mit dem Markenhersteller Marshall kommt man in den Genuss eines exklusiven Hörgenusses durch diese Lautsprecher. Auf zusätzliche Scheinwerfer, Koffer und Sitzheizung muss man ebenso wenig verzichten, wie auf ein Topcase oder einen adäquaten Motorschutz.

Während man mit der R18 Transcontinental zu zweit auf Tour gehen kann, findet auf der R 18 B, mit einem kleineren Windschutz, ausschließlich der Fahrer Platz. Nicht vorhanden ist zudem ein Topcase.

Freuen darf man sich hingegen auf die drei Fahrmodi „Rain“, „Roll“ und „Rock“ mitsamt der Automatischen Stabilitätskontrolle ASC.

Selbstverständlich kann man sich auch seine ganz eigene Version der R 18 Transcontinental oder R 18 B kreieren, zum Beispiel mit vielen Accessoires aus der „Option 719“-Serie.

Gelungener Start

Anfangs lief alles glatt, in Le Mans beim 24-Stunden-Rennen der FIM Endurance World Championship (FIM EWC). Zum Auftakt in die neue Saison setzten die drei Piloten des BMW Motorrad World Endurance Teams, Markus Reiterberger, Ilya Mikhalchik sowie Xavi Forés bereits ein Ausrufezeichen, als sie sich beim Qualifying den dritten Platz in der Startaufstellung sicherten.

Reichenberger nährte auf der #37 BMW S1000RR, durch seinen sehr guten Antritt, die Hoffnung, auf einen positiven Rennverlauf, doch die Technik machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Schwierigkeiten am Kraftstoffsystem machten mehrere Aufenthalte in der Boxengasse nötig, infolge derer man zwischenzeitlich auf den 43. Rang abrutschte.

Doch dank einer starken Leistung hatte man sich zur Hälfte des Laufes bereits wieder Platz fünf erkämpft, was Mikhalchik wenig später sogar mit Position vier übertreffen konnte. Tags drauf, am Morgen belegte man den dritten Rang, woran sich, bis zum Ende, nicht mehr ändern sollte.

Die R NineT in modern

Wer sich in der Customizing-Szene etwas auskennt, dem dürften die Namen Blechmann und Vagabund Moto etwas sagen. Der eine, ein filigraner Künstler bei allem was mit Alu und Stahl zu tun hat, die anderen beiden immer auf der Suche bestehenden Motorrädern das gewisse Extra zu verpassen bzw. noch eins draufzusetzen. Wenn sie sich zusammentun kann man Ungewöhnliches bis Extravagantes erwarten und genau das haben sie mit der „Tin Man“, auf Grundlage einer Rnine T von 2016 auch geschafft.

Wenn man den Umbau zum ersten Mal sieht, glaubt man ein Gefährt aus einem Science-Fiction-Film vor sich zu haben und dieser Eindruck verstärkt sich, wenn der äußerste Korpus nach oben fährt und sich dann zur Seite schwenkt. Mittels einer Fernbedienung und Gasdruckdämpfer ist dies problemlos möglich. Dadurch gibt der Umbau eine Ablage mit Kreditkartenhalterung und Leatherman frei.

Sobald der Rahmen hochgefahren ist, geht es auch für den Tacho-Bildschirm eine Etage höher, da er sich normalerweise hinter einer Acrylscheibe verbirgt. Und das Moto im Customizing-Bereich lautet ja: handgemacht. Dies kann man hier wirklich wörtlich nehmen: Denn vom Auspuff aus Keramik, der sich als Sidepipe seinen Weg unter der Karosserie sucht, bis hin zur Ummantelung der Fernbedienung wurde alles selbst entwickelt und produziert.

Hier sehen Sie Bilder.

Wie durch Zauberhand

Immer mehr Funktionen und Fahrassistenzsysteme, aber nicht mehr Platz im Cockpit. Vor diesem Problem stehen zunehmend Motorradliebhaber und selbstverständlich auch die Hersteller.

BMW-Motorrad scheint sich nun auf innovative Art und Weise diesem Thema zu nähern. Die Münchener beabsichtigen wohl sich eine Gestensteuerung, mit den Händen, patentieren zu lassen. So sollen gewisse Gewohnheitssteuerungen, quasi wie von Zauberhand, durchgeführt werden können. Dies soll durch eine 2D-Kamera, bzw. eine Infrarot-Variante ,bei Dunkelheit, möglich sein.

Während all dem soll und kann man die Hand am Lenker lassen, da die Positionierung der Kameras unten am Rückspiegel erfolgt. Zudem wird ein Sensor im Bereich des Handschutzes ins Gespräch gebracht. Alternativ könnte man sich solche Apparaturen, laut BMW-Motorrad, an Rahmen oder Tank vorstellen. Somit könnten die entsprechenden Wisch-und Richtungsbewegungen eines oder mehrerer Finger die gewünschten Aktionen auslösen. An eine Möglichkeit zur eigenen Bestimmung der Handbewegungen wird ebenfalls gedacht.

Soft auf Reisen

BMW Motorrad bringt mit der neuen „Black Collection“ eine neue Zusammenstellung an Soft-Gepäck für alle auf den Markt, die diese Form der leichten Ausrüstung bevorzugen.

Im Folgenden sollen die einzelnen Bestandteile der Kollektion etwas näher vorgestellt werden.

Der große Tankrucksack für die GS besteht aus langlebigem, TPU-beschichtetem Polyestergewebe. Es gibt zwei Reißverschlüsse: Einmal einen 2-Wege-Reißverschluss, der Wasser abhalten soll und zudem einen der den Tankrucksack, bei Bedarf, auf von den ursprünglich 13 auf 18 Liter anwachsen lässt.

Der große Tankrucksack für Tour-und Roadster-Maschinen ist gerade für den halbrunden Tank, aufgrund des rutschfesten Tankpolsters, ausgelegt.

Dieser Tankrucksack ist auch in einer kleineren Version, inklusive Riemenanbindung, entfernbarer, wasserdichter Innenbeutel und Tragegurte und Tragegriff erhältlich. Die insgesamt 5 Liter Fassungsvermögen, samt Netzfächern, werden durch einen wasserabweisenden und abschließbaren 2-Wege-Gummi-Reißverschluss trocken gehalten.

Die große und kleine Hecktasche weiß mit der wasserdichten TPU-Beschichtung und einem entnehmbaren Innenbeutel zu überzeugen. Das verschließbare Hauptfach wird wiederum von einem 2 Wege-Reißverschluss umgeben (Maße: 55 x 30 x 30/35 cm; 50-60 l oder 41 x 30 x 30/35 cm; 35-42 l).

Die Seitentaschen sind dank der Kompressionsgurte, einhergehend mit der Außentasche und der wasserdichten Innentasche, anpassbar (Maße: 35 × 32 × 14 cm; 15 l oder 26 × 32 × 14 cm; 10 l).

Die Hip Bag, also die Hüfttasche, ist der ideale Begleiter für alles, was man schnell zur Hand haben muss, wie etwa Brille, Smartphone oder Papiere. Neben dem vor Nässe geschützten Hauptfach mit 2-Wege-Reißverschluss stehen daher auch noch drei Außentaschen und eine Netztasche zur Verfügung. Für optimalen Tragekomfort sorgen 3D-Abstandsgewirke und ein durchgängig arretierbarer Hüftgurt (Maße 18 × 20 × 11 cm; 3 l).

Daneben beinhaltet diese Kollektion auch noch zwei Rucksäcke mit einem Fassungsvermögen von 20 bzw. 30 Litern. Das Besondere dabei ist das zugehörige 15“-Laptopfach.

Neuer Roller in der Pipeline?

Viele werden sich sicherlich noch an den Sicherheitsroller C1, der nur in den Jahren 2000 bis 2003 produziert wurde, erinnern. Nun gibt  es Hinweise darauf, dass BMW-Motorrad ein ähnliches Gefährt plant.

Grund zu dieser Spekulation geben diverse Design-Zeichnungen, die erkennen lassen, dass wohl an einer kollisionshemmenden Rahmenkonstruktion samt Aufprallschutz gearbeitet wird.

Der Fahrer soll hierbei rückwärtig sitzen, damit ihn, bei einem möglichen Unfall, die hintere Rohrkonstruktion, die über den Kopf hinausgeht, schützen kann.

Um aber trotzdem eine entspannte Lenkerposition zu ermöglichen, rückt dieser ebenfalls nach hinten, wobei  Aufhängung bzw. Dämpfung im Lenkkopflager Platz finden. So könnte das Gabelgefüge äußerst flexibel konstruiert sein.

Und noch eines fehlt in diesem Konzept, in Bezug auf den C1: Es gibt kein Dach.

Das Off-Road-Paradies in Europa

Albanien, südosteuropäisches Land auf dem Balkan, wird auch oft als das Off-Road-Paradies auf unserem Kontinent bezeichnet. Aufgrund des überwiegend naturbelassenen Terrains wird es für die Teilnehmer im Spätsommer 2022 sicher ein nachhaltiges Erlebnis werden, im Rahmen der BMW Motorrad International GS Trophy.

In den nächsten Wochen werden deshalb auch wieder nationale Qualifyings in Brasilien, China. Deutschland, Frankreich, Indien, Japan, Lateinamerika, Mexiko, den Niederlanden, Russland, Südafrika, Südkorea, Südostasien, England und in den USA stattfinden. Außerdem bereichern zum ersten Mal sechs gemischte Frauen-Mannschaften die GS-Trophy in knapp eineinhalb Jahren.

Das Anforderungsprofil, für diejenigen, die dann tatsächlich nach Südost-Europa aufbrechen dürfen, könnte kaum breitgefächerter sein: Von massiven Gebirgslandschaften samt darunterliegender Gewässer, dichten Waldungen, weitläufigen Küstenstreifen entlang der Adria oder herausfordernder Bachbetten ist alles dabei, was man von einem solchen Wettstreit erwarten darf.

Und für alle, die nicht so recht wissen, was Albanien ausmacht, hier ein kleiner Exkurs: Nachbarn sind nordwestlich Montenegro, nördlich der Kosovo, nordöstlich Nordmazedonien, südöstlich bzw. südlich Griechenland. Eingebettet wird das überschaubare Land südwestlich vom Ionischen Meer und westlich von der Adria. In der NATO befindet sich das Land seit 2009. Der Balkanstaat möchte auch der Europäischen Union beitreten und es leben ca. 2,8 Millionen Menschen in ihm. Hauptstadt ist Tirana.

Gut durch den Winter

Bei vielen Motorradfahrern richtet sich bereits am Ende der Motorradsaison der Blick in die Zukunft: und zwar auf die nächste. Doch um im Frühjahr wirklich ohne Probleme und sicher wieder aufsteigen zu können, bedarf es erst einmal das Motorrad gut für die kalte Jahreszeit vorzubereiten und so unser liebstes Stück optimal durch den Winter zu bekommen.

Ladegerät

Die Batterie sollte selbstverständlich auch in der Winterzeit stets gepflegt werden. Dafür gibt es Batterieladegeräte, die den Akku automatisch laden und erhalten und so die Betriebsdauer erhöhen.

Teppich

Hierbei geht es nicht einzig und allein um Optik, sondern auch darum den Untergrund vor Benzin und Öl zu schützen. Gleichzeitig sollte die Matte öl-, wasser- und rutschfest sein.

Abdeckung

Solche Abdeckungen sind sowohl für innen als auch außen erhältlich. Während es in geschlossenen Räumen vorrangig darum geht, Staub vom Motorrad fernzuhalten, wünscht man sich im Freien einen effektiven Schutz gegen Frost, Wasser und andere Umwelteinflüsse. Ösen zur Sicherung sollten diesbezüglich nicht fehlen und  ein Beutel zur Aufbewahrung der Abdeckung ist immer praktisch.

Montageständer

Ein Montageständer oder-heber ist perfekt geeignet zur Überwinterung der Maschine. Darüber hinaus ist er auch als Helfer bei Reparaturen oder Reifenwechseln eine gute Wahl.

Reinigung

Gönnen Sie Ihrem motorisierten Zweirad in dieser Zeit auch mal etwas „Wellness“ zum Beispiel mit Motorradreinigern bzw. Plastik-, Acryl-, Plexiglas, Alu-, Edelstahl- und Chrompolituren.

Benzinstabilisator

Mit einem Benzinstabilisator verhindern Sie Oxidation bzw. Korrosion im Kraftstoffsystem. Beim Schutz gegen die Oxidation gilt es vor allem zu vermeiden, dass dadurch Komponenten, durch die Benzin fließt, in Mitleidenschaft gezogen werden.

Motoröl

Dabei sollte auf eine gute Schmierung, eine nachhaltige Motorsauberkeit mit dazugehörigem Schutz sowie auf maximale Verschleiß-Vorbeugung geachtet werden.