Reifenübersicht

Montag, 14. April 2008 | Autor: Chris

Als Beilage der Zeitschrift Motorrad war doch tatsächlich eine Reifenübersicht von mopedreifen.de mit dabei. Der von mir gefahrene Michelin Anakee wurde wiefolgt beschrieben:

Der Michelin Anakee ist fast schon ein reinrassiger Regenreifen. Kaum ein Enduroreifen beietet bei Nässe so viel Grip und Feedback wie der Michelin. Aufgrund seiner weichen Karkasse sollte er jedoch hauptsächlich bei leichteren oder solo berittenen Reiseenduros verbaut werden.
Anteil: 85% Strasse, 15% Gelände

Fazit Motorrad 9/2003: “…Vorsicht, Anakee drauf, bei Regen bitte nicht versuchen zu folgen..”

Weitere Infos zum Michelin Anakee

Aufgrund meiner eigenen Erfahrung im Regen kann ich dies nur bestätigen :-) Mit dabei in der Übersicht ist, zu meiner Überraschung, der auf der R 1150 R von mir sooo geliebte Continental Road Attack. Ich war mir gar nicht bewusst, dass dieser reine Strassenreifen auch für die GS homologiert ist. Wobei für mich scheint denn hier doch eher der Conti Trail Attack die bessere Wahl für die GS.
Braucht mich aber eigentlich jetzt ja nur noch am Rande zu interessieren, mein frischer Satz Anakee bewährt sich weiterhin.

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BMW Navigator III - und frische Finken

Samstag, 5. April 2008 | Autor: Chris

Heute stand wieder mal ein Besuch bei Hobi auf dem Programm. Also früh raus, damit der Ansturm sich noch in Grenzen hält. Die GS meines Vaters wurde nun mit dem BMW Navigator III ausgerüstet und war abholbereit - inkl. neuer Scheibe der Adventure. Diese hat den wesentlichen Vorteil, dass sich das Navi über den Instrumenten befindet und somit besser ablesbar ist. Zudem ist natürlich auch der Windschutz etwas besser. Ein Erfahrungbericht wird sich sicher ‘auftreiben’ lassen :-)

Während der Einführung durch den Fachkundigen Hobi-Mech kriegte meine GS die notwendigen neuen Reifen. Die Verschliesserscheinungen waren an den Flanken beachtlich (vor allem vorne), so dass es wirklich höchste Zeit war. Ich war nun gut 4800 Kilometer mit dem Michelin Anakee unterwegs und bin sehr zufrieden. Die Nässeeigenschaften haben mich überzeugt sowie die Erfahrungen im Herbst letzten Jahres in den kalten (teilweise Minus-) Temperaturen in Schwarzwald, Tirol und Dolomiten. Im Trockenen trat auch kein Grund zur Klage auf, somit war es für mich auch nach der Empfehlung durch Jakob klar -es soll wieder der Michelin Anakee drauf. Ich hoffe, dass dieser Satz etwas länger halten wird…

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Race to Dakar

Donnerstag, 13. März 2008 | Autor: Chris

Die Filme mit Charely Boormann und Ewan McGregor haben unter Biker ja beinahe schon Kultstatus – auch mit hat die Verfilmung von „long way round“ gefesselt. Die beiden pflegen einen herrlich witzigen Umgang und sind irgendwie Biker wie Du und ich, das macht das ganze auch greifbarer. Auch halten sich die „gestellten“ Szenen in Grenzen – was mir persönlich sehr sympathisch ist.

In Race to Dakar erfüllt sich Charley einen Traum und verfilmt die Vorbereitungen sowie anschliessend das Renngeschehen seiner Dakar-Ralley. Von seinen Fahrtrainings, Fittnessproblemen bis hin zu Informationen auch im Hintergrund der Ralley ist alles dabei – und sehr spannend gemacht. Es zeigt auch die vielen Gesichter der Dakar auf, eine Empfehlung sicher für alle Enduro und Dakar-Begeisterten.

EAN: 0094637256794

Ach ja, und „long way down“ liegt auch schon bereit, jetzt fehlt noch das freie, verregnete Wochenende :-)

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Von Touratech bis Hobi

Samstag, 8. März 2008 | Autor: Chris

Kennt ihr den TomTom-Rider? Soweit eine gute Sache – aber die Halterung…. eine leide Geschichte, wo auch viele schon im Internet in den einschlägigen Foren ihrem Frust Luft machten. Die Möglichkeit nach einer Ausfahrt in der Ostschweiz wollten wir mit einem Besuch bei der Touratech-Niederlassung in Schlatt-Paradies verbinden. Mit beschwingtem Kurvenfahren machten wir uns durch den Thurgau auf den Weg in Richtung des hoffentlich Besserung bringenden, erschütterungsminderndem TomTom-Halter. Auf Anhieb fanden wir auch die Räumlichkeiten von Touratech und stellten um 1415 dort unsere GS zwischen weltreisetauglichen KTMs und Hondas ab. Leider haben die Jungs nur bis 1400 geöffnet, aber eine schöne Fahrt wars allemal.

Der Rider hat zudem noch eine zweite Schwäche: es können keine Zielkoordinaten eingegeben werden. Zudem hat Hobi-Moto noch Frühlingsausstellung -also machten wir uns auf den Weg nach Winterthur. Mit einer Bratwurst und guter Stimmung schauten wir uns die neue 1200er- und 800erGS, sowie weitere Bikes in Ruhe an, bis wir vor dem Glaskasten mit den Navis stillstanden. Die BMW-Lösung ist schon sehr sauber gemacht und bietet einen enormen Funktionsumfang – hat aber auch seinen Preis. Das Zumo 550 wird auch noch empfohlen, mehrerer zufriedenen Biker erzählen davon.
Zurück geht’s mit der einhelligen Meinung, viel Neues erfahren aber noch immer keine Lösung gefunden zu haben.

Aber eine Menge Spass hats gemacht – und geht’s nicht genau darum beim Biker?

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Continental Road Attack

Montag, 21. August 2006 | Autor: Chris

Der Reifen ist gerade beim Töfffahren ein zentraler und wesentlicher Bestandteil des Fahrens und natürlich auch der Sicherheit. Ich persönlich würde zuletzt bei den Reifen sparen, bilden sie doch die Verbindung zwischen Mensch/Maschine und der Strasse. Wenn man sich zudem noch vor Augen hält, dass die Auflagefläche pro Reifen in etwa der Grösse eines 5CHF-Stückes (Fünflibers) entsprechen sollte einem noch mehr bewusst werden, welch wichtige Funktion der Reifen übernimmt. Auch die Belastungen bei einer Vollbremsung oder bei einer eng gefahrenen Kurve mit Sozius und Beladung werden meist unterschätzt. Während für viele das Überprüfen des Luftdruckes Gelegenheitssache darstellt finde ich genau dies wichtig, denn ein guter Reifen ist bei falschem Luftdruck nicht fähig seine Leistung zu entfalten. Die Gratwanderung ist jedoch stets zwischen weniger Luft=mehr Haftung und mehr Luft=längere Laufleistung zu machen, jedoch darf darunter die Sicherheit und auch der Fun-Faktor nicht leiden.

Als Erstbereifung bekam ich mit der Roadster den Metzeler Z4. Sicher ein guter Reifen, für den Beginn auf der Roadster kam ich auf alle Fälle gut damit zu recht. Nach knapp 3000 gefahrenen Kilometer standen dann beide Reifen zum Wechsel an und aufgrund einer Empfehlung meines Händlers wurde die Q mit dem Tourensportreifen Continental Road Attack ‘besohlt’. Eine fantastische Wahl für mich, habe ich seit daher doch nur noch diesen Gummi auf die Q aufziehen lassen. Der aus Korea/Deutschland stammende Reifen überzeugt mich bei den Themen Haftung und Nässeeigenschaften. Auch lässt sich die Roadster damit herrlich leicht und fein dosierbar in die Kurven kippen. Der Reifen passt, so wie ich finde, sehr gut zur R 1150 R. Auch die Verzahnung beim Bremsen empfinde ich persönlich auf einem sehr hohen Niveau. Auf der hinteren Felge ist bei der R ‘nur’ ein 170er montiert, so bleibt jedoch die sehr agilen Eigenschaften erhalten. Schlupf am Hinterrad hatte ich jedoch nur in seltenen Situationen, höchstens aus zu heftig heraus beschleunigten Kurven wenn der Reifen schon langsam ‘end of live’ war, ansonsten kriegt man das auf trockener Strasse eigentlich nicht hin. Zudem hat auf der Roadster der Reifen eine enorme Reserve, was mir auch immer ein zusätzliches Sicherheitsgefühl vermittelt.

Das einzig Nachteilige was ich persönlich zum Reifen sagen kann ist der Verschleiss, wobei ich zu Beginn mit falschem Luftdruck gefahren bin. Hatte ich mich zu Beginn an die Vorgaben von BMW gehalten (2,2 vorne / 2,5 hinten) sind knapp 3000 Kilometer möglich. Auf Empfehlung von erfahrenen Q-Treibern fahre ich mit nun deutlich erhöhtem Luftdruck (2,7 vorne / 2,9 hinten). Und siehe da, die Haftungseigenschaften sind nicht wirklich schlechter und die Laufleistung hat massiv zugenommen.

09.05.2006 Wechsel Vorderreifen nach 2′900 Kilometer
26.05.2006 Wechsel Hinterreifen nach 4′375 Kilometer
22.07.2006 Wechsel Vorderreifen nach 6′100 Kilometer
18.08.2006 Wechsel Hinterreifen nach gut 6′000 Kilometer

Da ich so gut wie keine Autobahn fahre und ausschliesslich auf Land- und Nebenstrassen unterwegs bin gefallen mir die Laufleistungen mit nun erhöhtem Luftdruck. Wobei die Laufleistung von 6000 Kilometer mit dem Hinterreifen ein Wert ist, der wohl kaum mehr übertroffen werden kann, war doch der Reifen schon arg runtergefahren zum Zeitpunkt des Wechsels.

Die Kosten für einen Reifensatz inkl. Montage betragen CHF 398.00.

Continental

Beim Reifentest Tourensportreifen der Zeitschrift Motorrad wurde der Continental Road Attack wie folgt beschrieben:
Durchweg gute Kurveneigenschaften und ein tadelloses Fahrverhalten bei Nässe machen den Conti zu einem ernsthaften Konkurrenten für die namhaften Motorrad-Reifenhersteller. Sein guter Auftritt wird leider durch seine starke Anfälligkeit für Lenkerflattern (Shimmy) getrübt. Im hinteren Feld landet der Road Attack beim Verschleiß.

Zudem wurde dieser Reifen von der Zeitschrift ‘PS’ als Testsieger für die BMW R1200GS gekührt (Ausgabe 08/2006).

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