Engadinerluft

Sonntag, 23. Juli 2006 | Autor: Chris

Es versprach wieder ein heisser Tag zu werden, also früh aus den Federn. Auf dem Programm stand wieder ein Tag Engadin - oder besser ein Tag lang Kurven in und um diese Gegend. Also um 0630 auf die Maschine und ab auf die Bahn nach Chur. Kurzen Stop im Heidiland (Raststätte), den Durst der Q stillen. Der Himmel verdunkelte sich schnell, und kühl war es auch, also entschloss ich mich zu einem Parkplatz-Strip ;-) und montiert noch die Regen-Membrane.
Dann gings weiter bis Tiefencastel und hinauf auf den Julierpass. Dies ist der einzige Pass, welcher das ganze Jahr über offen ist und somit immer eine Verbindung ins Engadin per Auto sicherstellt. Dementsprechend ist dieser gut ausgebaut und die Strassen entsprechend breit - jedoch auch sehr gut frequentiert. Heute morgen war er aber ein Traum, insgesamt 3 Auto, 1 Reisecar und 1 Postauto habe ich während der ganzen Fahrt ‘kurzzeitig’ vor mir gehabt, ansonsten Platz zur Genüge und herrliche Kurven. Oben war auf alle Fälle der neue Vorderreifen sicher gut eingefahren ;-). Ziemlich frisch war es jedoch auch, und so fuhr ich gleich weiter hinunter bis nach La Punt Chamues-Ch (Sprich: Tschamuesch-tsch).

Nach einem Gipfeli-Stop ging es dann mit meinem Vater als Sozius quer durchs Oberengadin, den kleinen, engen Gässchen nach mit möglichst vielen Stop-Strassen am Berg, wenn es geht auch noch Stop mit Rechtsabbieger den Hang hoch. So lernte man auch die kleinsten Gässchen in Bever, Samedan, St. Moritz, Champfer, Surlej, Sils und Maloja kennen. Ich fühle mich nun auch mit Sozius sehr sicher, es spielt mir eigentlich keine Rolle mehr, ob ich alleine oder mit jemandem ‘hinten drauf’ unterwegs bin. Natürlich passe ich aber meinen Fahrstil entsprechend an. Aber auf alle Fälle fühle ich mich nun gerüstet für die Soziusfahrt an der Prüfung.

Nach einem Eistee in Maloja hatten wir aber beide noch den Drang, ein paar schöne Kurven solo zu geniessen. Also retour die GS abholen und dann gings auf Total 4 Räder weiter. Das Wetter verschlechterte sich etwas, davon liessen wir uns aber nicht beeindrucken. Wir fuhren hinunter nach Zernez mit dem Ziel ‘Mustair’ im Münstertal. Den Ofenpass bin ich mit dem Töff noch nie gefahren, war also eine schöne Premiere. Der Verkehr hielt sich in Grenzen, der Ofenpass ist zudem relativ breit und übersichtlich, zum überholen also kein Problem. Auch hat es mehrere lange Geraden, welchen genügend Reserve bieten. Während die Nordseite doch eher langgezogen ist und man auch etwas Distanz überwindet ist die Südseite kompakter. Besonders die Kurven direkt unterhalb der Passhöhe hatten es mir angetan, auch war die Strasse frisch geteert, also die Möglichkeit die Schräglagen voll auszukosten. In Münster angekommen legten wir eine verspätete Mittagsrast ein, bevor uns die immer dunkler werdenden Wolken zum Rückweg animierten. Und prompt, kurz vor dem Einstieg in den Pass schüttete es wie aus kübeln, ein klassisches Sommergewitter. Lange hielt dies aber nicht hin, wenige Minuten später war die Strasse dann wieder trocken und wir konnten die Fahrt über den Ofenpass auskosten.

Wieder im Engadin waren die Regenwolken nicht zu übersehen. So entschloss ich mich, die Heimreise anzutreten und wir fuhren noch zusammen über den Albulapass. Eigentlich ist das nicht so mein ‘Pass’, da die Strasse doch ein keinem sehr guten Zustand ist und ich das der Roadster nicht regelmässig antun möchte. Aber aufgrund der Wetterlage erschien mir diese Variante als die Beste. Dennoch habe ich die Fahrt genossen, und von Bergün bis nach Filisur ist die Strecke gut beisammen, da macht das Kurvenswingen richtig Laune. Bei Abzweigung Lenzerheide/Davos verabschiedeten wir uns dann bei einer - Entschuldigung den Ausdruck - Affenhitze. Im Vergleich zum Engadin ist es brüten d heiss hier, und auch kein Lüftchen wehte. Auf dem Rückweg über den Albula wurde mein Vater noch ordentlich ‘geduscht’, während auf meiner Heimreise die Feuchtigkeit aufgrund der Temperaturen vor allem ‘von innen’ kam.

Alles in allem ein super Tag, mein A…. machte sich jedoch ziemlich stark bemerkbar, war es doch ein Wochenende mit ca. 1100 Kilometer. Der Vorderreifen ist nun sicher auch eingefahren, und auch der Soziusfahrt an der Prüfung sehe ich nun mit einer gewissen Gelassenheit entgegen. Auf alle Fälle ist die Umstellung von Solo- auf Soziusbetrieb für mich nun kein Problem mehr.

Schöne Grüsse an der Stelle an Adrian (Ofenpass) wie auch an die L-Fahrerin mit der Weissen Rockster auf dem Albula.

[tags] R 1150 R, r1150r, Engadin, Ofenpass, Julier, Albula, Raster, BMW [/tags]

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Und es geht auch mit Sozius

Sonntag, 2. Juli 2006 | Autor: Chris

Auf die heutige Ausfahrt war ich ja ziemlich gespannt, da ich ein ‘Opfer’ gefunden habe :-D Nein im Ernst, herzlichen Dank an meinen Vater der bei mir als Sozius mitkommt, die kritischen und schwierigen Wege findet und mich so auf die Prüfung einstimmt.

Nach kurzer Zeit fühlte ich mich schon wohler, es ist nur zu Beginn eine gewisse Umgewöhnung mit dem zusätzlichen Gewicht und den Bewegungen. Schon bald kurvten wir durch kleine Gassen, Quartierstrassen mit vielen Bremsbereitschaften und Stopp-Strassen (am Ende waren es 24 Stopp-Strassen, was will man noch mehr). Bis zum Schluss fühlte ich mich dann ganz wohl so, natürlich ist es schon ein etwas anderes und vorsichtigeres Fahren. Anschliessend waren wir noch im Strassenverkehrsamt und ich konnte noch die Manöver üben. Bis auf Spurgasse klappt eigentlich alles ganz gut, auch das Berganfahren bereitet eigentlich keine Probleme mehr. Nach ein paar Trainingsfahrten und guten Tips gings dann wieder zurück - die wartende GS abholen.

Nach der Pflicht folgt die Kür, das haben wir auch heute so gemacht. Alleine darf man dann ja schon etwas eine ‘rundere’ Linie fahren, und das haben wir dann auch voll ausgekostet. Unsere Rundfahrt führte uns nach Tuffertschwil, dann in Dicken hoch nach ‘Chäseren’, dann rüber auf den Hemberg und bei St. Peterzell wieder retour über Sternenberg nach Hause. Die Strecke ist mir ja schon gut bekannt, der Weg nach Chäseren hingegen ist neu. Werd ich sicher wieder machen, ist eine schön eng und geschwungene Strasse nach oben mit auch einer schönen Aussicht.

Da war doch heute wieder beides drin, einerseits das ‘Muss’ und dann auch das ‘Geniessen’. So solls doch sein….

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Soziusfahrt die zweite

Donnerstag, 8. Juni 2006 | Autor: Chris

Es geht doch - zumindest würde sich wohl ein Sozius anders ausdrucken als ‘ich fühle mich wohl bei Dir hinten drauf’ wenns so schlimm wäre. Nach etwas üben im Strassenverkehrsamt (der Slalom geht schon ganz gut, das Berganfahren happert noch immer) traf ich dann meinen Vater beim BMW-Händler, muss er doch noch Reifen seiner GS wechseln für die kommenden Tourenwoche in Südfrankreich. An dieser Stelle schon einmal viel Spass bei den ‘Les Bleu’.

Die Rückfahrt haben wir dann etwas ausgeweitet, langsam habe ich mich auch an das zusätzliche Gewicht gewöhnt, beim Schalten, Bremsen aber natürlich auch beim Kurvenfahren. Ich bin nun schon wesentlich zuversichtlicher als noch am Dienstag zuvor. Und meine Linie ist auch nicht ganz so schlecht im Soziusbetrieb ;-)

[Tags] BMW, R1150R, r 1150 r, Sozius [/tags]

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Fahrstunde - Oje…

Mittwoch, 7. Juni 2006 | Autor: Chris

Und ich habe mir doch so viel vorgenommen… Heute hatte ich meiner erste Fahrstunde seit längerem (letztem Jahr). Ich möchte nun so bald als möglich die Prüfung hinter mich bringen und forciere das nun vehement.

Pünktlich treffe ich am vereinbarten Treffpunkt ein, Reifendruck etwas erhöht und die Federspannung härter gestellt, so wie sich das für den Soziusbetrieb gehört. Nach kurzen Einweisungen machen wir uns auf die Fahrt, quer durch die Stadt und anschliessend etwas aufs Land noch ein paar Kurven hoch. Ich war extrem nervös, wollte ich doch alles richtig und gut machen. Die letzten Kurven führten uns hoch nach Kleinbäretswil, was Teil meiner Hausstrecke ist und ich sehr gut kenne. Dort habe ich mich dann wieder etwas ‘entspannen’ können.

Oben auf dem Parkplatz dann Feedback, oder soll ich sagen ‘Standpauke’? Bis aufs ‘Einspuren’ und den Schulterblick habe ich nicht viel richtig gemacht, zu schräg, etwas zu schnell, schlechte Linie (Tank muss immer in der Mitte der Fahrbahn sein als Merksatz), zu wenig ‘fein’ bzw. vorsichtig mit dem Töff. Naja, ums kurz zu machen ich kam dann anders vom Berg runter als ich raufgefahren bin. Wir fuhren dann ins Strassenverkehrsamt und widmeten uns dann dort noch den Manövern. Beim Absteigen meinte mein Fahrlehrer jedoch: Wenn Du so fährst wie jetzt dann komme ich 14-Tage also Sozius mit Dir in die Ferien. Interessanter Wandel….

Die Manöver gingen dann recht gut, habe ich die doch auch schon etwas geübt. Bis auf den engen Slalom und das Berganfahren dürfte der Rest wohl kein Problem sein. Und so ging dann die Lektion mit einem sehr verunsicherten Verfasser zu Ende… denn irgendwie stellt diese Fahrstunde so mein bisheriges Wissen und Können völlig auf den Kopf, womit ich so meine Mühe habe… Naja, schaun’mer mal weiter.

[tags] Fahrstunde, BMW R 1150 R, r1150r [/tags]

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Neeeeiiiin - Umfaller :-(

Montag, 5. Juni 2006 | Autor: Chris

Es hat doch so gut begonnen, aber irgendwie war mein Roadster müde und wollte sich hinlegen :-( Doch alles der Reihe nach

Pfingsten ist ja bekannt für sein herrliches Wetter, aber es klart dann soweit auf dass zwar keine Sonne da war, aber auch keine Regenwolken. Also los noch etwas trockene Strassen geniessen. Via Seedamm fuhr über via Menzingen in Richtung Ägeri und machte dann bei Moorgarten eine Pause am idyllischen Ägerisee. Als das Wetter besserte kamen dann aber viele Spaziergänger, Inliner und Velofahrer und da war es vorbei mit der Ruhe ;-) Also machte auch ich mich wieder auf den Weg und fuhr über den Sattel bis nach Schwyz. Die Abfahr ist einfach zum geniessen, weite übersichtliche Kurven und wenige Wellen oder Schlaglöcher, also richtig für Linien-Fetischisten, welche grosse und weite Kurven mögen. Genüsslich truckerle ich also durch Schwyz und suche bzw. finde dann auch die Abzweigung hoch in die Ibergeregg. In Geduld muss ich mich dann auch noch üben, zuerst ging es eine halbe Ewigkeit hinter einem Tross Kühe hoch, deren ‘Output’ ist ja bekanntlich für den Reifengripp auch nicht gerade förderlich. Und kaum vorbei war auch noch das ‘Postauto’ unterwegs, ich habe also eine halbe ‘Krise’ gekriegt. Denn die Strasse ist zum überholen einfach zu eng, das Posti ist froh wenn es schon für sich genügend Platz hat.

Also ohne das breite Grinsen komme ich auf der Ibergeregg an. Mein Standardparkplatz oben ist schon belegt, also weiche ich auf den unteren aus. Der ist noch an extremer Schräglage, so dass der Seitenständer nicht mal nach unten geht. Na dann, also auf dem Öppis Pause machen und schnell die letzten SMS beantworten. Der Nachbar auf der Ninja erzählt auch von der trockenen Strecke auf der anderen Seite, das macht Freude für die Fahrt nach Oberiberg. Also dann alles verstaut, Motor an und etwas zurücksetzten, dann erster Gang. Beim Gas geben war ich etwas knauserig, ich wollte rechts über einen Kiesplatz abdrehen und zurück auf die Strasse, aber es blieb beim ‘Wollen’. Etwas zu wenig Gas gegeben, der Motor geht auf Bock und meine heissgeliebte Kuh neigt sich unweigerlich nach rechts gegen den Abhang… Obwohl ich wohl jede Muskelfaser von meinem Körper aktiviere und bis zum Äussersten strapaziert habe, halten konnte ich meine Dicke leider nicht. *Tschepper* - das Geräusch produziert echte Herzbeschwerden :-( Danke an die anderen Biker ‘rundherum’, ohne Euch wäre mein Baby wohl nicht wieder auf die 2 Räder gekommen… die 250kg können vor allem am Berg unbarmherzig schwer sein. Aufgestellt, von allen Seiten und von allen Anwesenden begutachtet - bis auf einen zerkrazten Zylinderkopf ist aber effektiv nichts passiert. Das schöne: der Kratz sieht wie ein geschwungenes ‘L’ aus, was auch der Anfangsbuchstabe meiner Nachnamens darstellt. Ist das nun der verzweifelte Versuch, etwas schön zureden? ;-) Nein, passiere hätte es nicht sollen, aber es war mir mal wieder eine Lehre - Töff immer so hinstellen dass man auch ohne Probleme wieder weggekommen.

Zerkratzer Zylinderkopfdeckel R1150R

Kaum sass ich wieder auf der Q und wollte los traf noch eine Gruppe ein. Ich konnte es fast nicht glauben, aber das waren die Jungs von gestern. Die Welt ist manchmal extrem klein, denn wegen des Wetters gingen sie nicht in den Schwarzwald wie eigentlich geplant war. Irgendwie haben wir dieselben Routen :-) Also ging es dann im Pulk hinunter und über die Sattelegg, Tuggen und Uznach retour. Danke für’s mitnehmen, hat mir gut getan. Und Andreas, Deine Linie ist echt eine ‘Inspiration’, macht irrsinnig Spass hinter Dir herzu swingen.

[Tags] Umfaller, BMW R 1150 R, Ibergeregg, Roadster, BMW [/tags]

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Endlich wieder Linsen, oder wieso alles grösser ist

Samstag, 3. Juni 2006 | Autor: Chris

Heute ist ein Super-Tag, gut wie schon lange nicht mehr. Seit meinem Besuch bei meinem Optiker weiss ich nun, dass ich wohl wieder Linsen tragen kann… Was hat nun das zur Hölle mit meiner Roadster und diesem Blog zu tun? Naja, alles der Reihe nach:

Seit vielen Jahren schon bin ich auf eine Sehhilfe angewiesen. Nach einigen Jahren Linsen tragen musste ich auf ein Nasenvelo wechseln (ein Velo, wenn’s wenigstens einen Motor hätte :-D ), da meine Augen die Linsen nicht mehr vertrugen. Widerwillig habe ich mich damit abgefunden und nun seit 2 Jahren keine Linsen mehr im Auge gehabt. Nun habe ich wieder einen Anlauf genommen und mein Optiker hat gemeint ich könne wieder einen Versuch starten, zumindest das Tragen von Linsen für Sport oder Töff sollte kein Problem sein. Heute am späten Nachmittag setzt ich mich also das erste mal mit Linsen auf den Töff. Das war ja vielleicht ein Erlebnis, es war alles so gross und wunderbar zu sehen…

Für alle nicht Linsen- oder Brillenträger ist dies vielleicht schwierig nachzuvollziehen. Ich versuche es ganz grob zu erklären: ich habe eine Dioptrie von -7 und -6. Schaut man nun durch eine Brille wird bei dieser Korrektur alles stark verkleinert. Da ich eine Brille mit kleinen Gläsern trage (damit ich nicht mit Flaschenböden vor den Augen durch die Gegend renn) ist zudem das Gesichtsfeld, in welchem ich ’scharf’ sehe, etwas eingeschränkt. Bei den Linsen fällt nun dieser ‘Verkleinerungseffekt’ ganz weg, da die Sehhilfe direkt auf dem Auge aufliegt. Resultat ist ein ganz neues Erlebnis, alles ist so gross und ich sehe auch bis in die Augenwinkel scharf. Ein echt tolles Erlebnis, ich wünschte jeder könnte das mal nachvollziehen.

Etwas vorsichtig noch machte ich mich auf den Weg über meine Hausstrecke mit Tuffertschwil, Hemberg und Hulftegg. War einfach klasse und nach einiger Zeit hatte ich mich auch an die neue ‘Ansicht’ gewöhnt und jeweils auch wieder die schöne Linie getroffen… Ich fahre nie mehr mit Brille, oder ich versuch zumindest häufiger mit Linsen unterwegs zu sein :-)

Danke an Frau Kühler vom Koch Optik. Und übrigens, wenn wir wüssten mit welch schwacher Sehleistung man den Führerausweis fürs Motorrad kriegen kann….. ist schon bedenklich.

[tags] BMW R 1150 R, Linsen, Brillen, Koch Optik [/tags]

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Neuer Hinterreifen Conti RoadAttack

Freitag, 26. Mai 2006 | Autor: Chris

Bei Kilometer 12′222 (war wirklich die Schnapszahl beim Abstellen des Möppis beim Händler auf dem Tacho zu lesen) war nun der Hinterreifen fällig, gleichzeitig wurden auch die Bremsklötze hinten gewechselt.

4′375 Kilometer hat der RA gehalten, eine gute Laufleistung wie ich finde. Wenn man zudem bedenkt, dass ich meist mit 2,5 bar gefahren bin, was doch etwas wenig ist. In Zukunft werde ich hinten etwas höher gehen (2.7 bis 2.9), wie mir das von einigen anderen Q-treibern und meinem Händler empfohlen wurde.

Auf alle Fälle ist wieder ein RA drauf, ich bin sehr zufrieden mit dem Reifen und kann diesen für die Roadster nur empfehlen. Allerdings bin ich in Kurven schon ein paar mal an die Schräglagenfreiheit der R gestossen, mit einer etwas runderen Fahrweise lässt sich dies aber gut umgehen. Zudem gefallen mir die Eigenschaften bei Nässe und die Verzahnung beim Bremsen weiterhin so gut, dass ich keinen anderen ‘ausprobiere’.

[Tags] Continental, RoadAttack, RA, Conti, BMW R 1150 R, R1150R, Reifen [/tags]

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