Bester Naked-Tourer

In der März-Ausgabe der Zeitschrift ‚Touren-Fahrer‘ wurden 10 Naked-Bikes hinsichtlich der Eignung als Tourenbike getestet; Suzuki GSF 650 Bandit, BMW R 1150 R, Honda CB 1300, Yamaha XJR 1300, Kawasaki Z 750, Suzuki GSX 1400, Honda CBF 600, Triumph Speed Triple, Yamaha FZ6 und BMW K 1200 R. Bewertet wurden Kriterien wie Sicherheit, Komfort, Motor, Umwelt, Preis/Leistung, Soziustauglichkeit, Reichweite, Zuladung, Sitzhöhe und Gewicht. Vergleichssieger wurde die BMW R 1150 R vor Suzuki Bandit 650 und Honda CB 1300.

An die Spitze konnte sich die ‚R‘ jeweils in den Kategorien Komfort, Umwelt, Soziustauglichkeit, Reichweite und Zuladung setzten, auch beim Thema Sicherheit hats bis vorne gereicht. Im Preis-/Leistungsverhältnis kriegte sie jedoch beinahe die rote Laterne verpasst. Ein ‚gnadenlos gutes Fahrwerk‘ wird ihr auch vom Autor des Artikels bescheinigt, ‚Gemessen an Ihrem Gewicht (235 kg) sticht sie flink und handlich um die Ecken, lässt sich leicht umlegen und bietet bei gehörig Stabilität und Spurtreue ein hohes Mass an Komfort‘. Dem kann ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen, die R verzeiht vieles und ist eigentlich nicht aus der Ruhe zu bringen. Per Ende des aktuellen Jahres erhält dann auch der Roadster noch den 1200er-Boxers verpasst als letztes Modell aus der R-Baureihe – der aktuelle Motor besticht jedoch durch sein bäriges Drehmoment ganz unten.

Bei der Gesamtbewertung der Bikes in diesem Test wurden sämtliche Kriterien (siehe auch oben) gleich bewertet. Auch meiner Meinung nach erfreulich ist das Abschneiden der deutlich günstigeren Bandit 650 auf Platz 2, zeigt sich dass es auch für deutlich weniger Geld sehr gute Naked-Tourer erhältlich sind. Die Drittplatzierte Honda besticht sicher durch den Motor – vom Autor des Vergleiches als ‚Kathedrale des Drehmoments‘ bezeichnet – sowie die hervorragende Bremsanlage.

Dieser Test ist in der Ausgabe März 2006 des Tourenfahrers zu finden.

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Chris Pfeiffer fährt BMW

Der erfolgreiche Stuntfahrer Christian Pfeiffer ist seit kurzem mit einer BMW unterwegs. Anlässlich der „Stunt Wars“ in Florida feierte er mit einer aus der Vorserie stammenden, modifizierten BMW F 800 S Premiere. Als einer der wenigen mit einer Zweizylindermaschine gewappnet lehrte er der Konkurrenz jedoch das fürchten und gewann diesen Event (u.A. mit frei händigen Wheelie-Kreisen), welcher als inoffizielle Weltmeisterschaft gehandelt wird.

Christian Pfeiffer wird 2006 nach Angaben von BMW alle seine Stunt-Auftritte mit der F 800 S bestreiten.

Quelle: BMW

[tags] Chris Pfeiffer, Stuntman, BMW F800, F800S, Christian, Pfeiffer, BMW [/tags]

Wann hat der Winter endlich ein Ende…

So gut sah’s doch schon aus, es gab hier schon Tage mit rund 8 Crad und wenig Salz auf den Strassen. Dann war da noch die Swiss-Moto, welche sowieso Lust auf die 2Rad-Saison geweckt hat.

Zudem habe ich meine Q noch an die Steckdose angeschlossen und die Batterie wieder mal richtig geladen. Dann musste ich natürlich noch überprüfen, ob der Motor auch noch läuft. Ja – das tut er und wie; selbst nach so einer so langen Pause einfach Choke ziehen, Knöpfchen drücken, es rüttelt und der Boxer läuft. Nicht ganz so rund, dafür braucht er stets ein paar Meter, aber es klingt ganz ganz herrlich 🙂 Das hat die Lust geweckt und am liebsten würde ich ein paar Runden drehen, doch die Vernunft siegt.

Heute morgen kams dann noch ‚dicker‘:

Aber naja, schliesslich ist ja Winter und der nächste Sommer kommt bestimmt……

Aktuelles aus der Gerüchteküche

Da die meisten Motorräder noch in der warmen Garage verweilen bieten sich gewisse ‚Fachgespräche‘ natürlich an, um die Zeit bis zu den trockenen Strassen zu vertreiben.

Ganz aktuell sind bezüglich BMW eigentlich 2 Themen. Der von BMW als ‚Versuchsträger für Regelsysteme‘ deklarierte Supersportler wird in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ‚Motorrad‚ schon als möglicher Vorläufer eines Supersportlers von BMW mit Dreizylinder gehandelt in Verbindung mit einem möglichen MotoGP-Engagement von BMW. In diesem Beitrag merkt der Autor jedoch auch gleich an, dass das abgebildete Motorrad im Vergleich zu den aktuellen MotoGP-Rennern wesentlich zu gross ausgefallen ist und somit von der Wendigkeit nicht mit diesen mithalten können. Auch interessant ist der Einsatz einer Kette rechts, was somit gegen die Verwendung des 1200er-Triebwerks spricht und somit den Autor in der These des neuen Motors (3-Zylinder) unterstützt. Bleibt abzuwarten, wie sich das Thema entwickelt.
Auch wird gemunkelt, dass sich die Paramter der neuen R1200R derjenigen der R 1200S angleichen bzw. ähnlich sind. Dies wage ich aktuell jedoch zu bezweifeln, ist die R doch schon historisch gesehen ein tourentaugliches Nakedbike und ich gehe eigentlich nicht davon aus, dass sich das mit der aktuellen Version ändern wird. Denn wenn ein pot. BMW-Kunde einen „sehr potenten Roadster“ sucht wird er wohl mit der K 1200 R bedient werden.

Die Zeit wird’s zeigen….

Besuch bei Hostettler Yamaha

Yamaha ist als einziger grosser Hersteller jeweils nicht an der Swiss-Moto vertreten und der Generalimporteur Hostettler in Sursee veranstaltet in den eigenen Räumlichkeiten zur gleichen Zeit die Ausstellung der Yamaha-Modellen. Also habe ich mich dieses Jahr auch noch auf den Weg in die Innerschweiz gemacht, denn vor allem die FZ1 ist doch ein Töff welcher mir sehr gefällt und mich auch interessiert.

Dort angekommen überraschten mich die Ausstellungsräume und die schöne Inszenierung der einzelnen Motos. Nebst den aktuellen Modellen habe ich mich natürlich sofort nach der FZ1 und FZ1-Fazer umgeschaut. Die FZI ist schon ein bulliges Kraftpaket, sehr kompakt und übersichtlich – ich denke, die fährt sich genau so agil. Ich fühlte mich sofort wohl darauf, obwohl die Sitzposition schon stärker zum Vorderrad geht als bei der Q. Die Fazer hat nebst der Halb- (oder auch Vollschale) auch einen andere Sitzposition, ist doch der Körper etwas aufrechter. Bei beiden ist der kleine Auspufftopf sehr gewöhnungsbedürftig, meinen Geschmack trifft der nicht. Auch sind beide mit einer Kette bestückt.

Sich als Klassiker kann man die FJR bezeichnen, welche nun mit einem sequenziellen Getrieben erhältlich ist. Natürlich auch nicht gefehlt haben die R1 und die neue R6 – ein wirklich wunderschöner Renner.

Auch hat es mir die MT-01 sehr angetan, für mich ein Bild von einem NakedBike. Zudem kann ich mich mit dem Konzept sehr gut anfreunden, dass Drehmoment über Höchstleistung geht. Sehr gefreut hat mich auch, dass die MT-0S ausgestellt war – eine Augenweide. Zudem wurde eine ‚aufgeschnittene‘ MT-01 gezeigt, wo man auch das Innenleben mal in Anschein nehmen konnte.

Alles in allem ein lohnenswerter Besuch, aber diese Töffs bereits an der Swiss-Moto anschauen zu können wäre sicher nicht verkehrt…..

Bilder von der Swiss-Moto

Der Besuch gestern an der Swiss-Moto hat für mich gezeigt, dass die Szene doch etwas im Umbruch ist. Speziell für (Wieder-)Einsteiger werden viele Bikes angeboten, ABS-Töffs sind sehr gesucht. Im Gegenzug dazu finden aber auch Nischenmodelle Anklang, welche auf ein Thema fokussieren… und somit ist immer für alle etwas dabei. Für mich ein Highlight war die F 800 ST, die HP2 SuperMoto, die Daytona 675, die CBF 1000 sowie die ER-6f.

Auch wurde für einige Unterhaltung an der SwissMoto gesorgt, von der Show von Suzuki und der Trial-Demonstration werden in Kürze hier noch ein paar Video-Auszüge zu sehen sein. Die Gallery mit ein paar Bildern von Bikes sind hier zu finden.

Die Messe ist noch bis am 19.02.2006 geöffnet.

Die Swiss-Moto hat Ihre Tore geöffnet

Heute um 10:00 hat die Swiss-Moto in Zürich ihre Tore geöffnet. Vorgestellt werden alle Neuerungen für den Schweizer Motorradmarkt sowie die bestehenden Modelle, welche bestaunt, probe-gesessen und unter die Lupe genommen werden können.

Zu folgenden Zeiten sind die Hallen geöffnet:
Donnerstag/Freitag 10.00 – 21.00 Uhr
Samstag 10.00 – 19.00 Uhr (neu)
Letzter Tag bis 18 Uhr

Freitagnacht werden hier erste Bilder der Neuerungen sowie von anderen Modellen online sein, für alle, die die Messe nicht besuchen können.

Nicht vertreten ist, wie auch schon die letzten Jahre, Yamaha. Für diese Modelle muss der Weg nach Sursee in Angriff genommen werden, so zur gleichen Zeit der Importeur Hofstetter eine eigene Ausstellunge betreibt.
Weitere Informationen:
www.swiss-moto.ch
http://www.yamaha-motor.ch/

Töff des Jahres 2006

In der Schweiz wurde gewählt! Folgende Ergebnisse:

Allrounder/Naked Bikes
1. BMW K1200 R
2. Yamaha FZ1/FZ1 Fazer
3. Moto Morini Corsaro 1200
4. Yamaha MT-01
5. Kawasaki Z1000

Tourer und Sporttourer
1. Yamaha FJR 1300 (ABS)
2. BMW K 1200 S (ABS)
3. Triumph Sprint ST (ABS)
4. Kawasaki ZZR 1400
5. BMW R 1200 RT

Sportler
1. Yamaha YZF-R1-SP
2. MV Augusta F4 1000 Senna
3. Suzuki GSX-R 1000
4. Honda CBR 1000 Fireblade
5. Kawasaki ZX-10R

Cruiser/Chopper
1. Triumph Rocket III Classic
2. Harley-Davidson V-Rod VRSCA
3. Honda Valkyrie Rune
4. Moto Guzzi Nevada 750 i.e. Classic
5. Triumph Speedmaster

Enduro/SuperMoto
1. KTM 950 Supermoto
2. BMW R 1200 GS (ABS)
3. BMW HP2 Enduro
4. Suzuki V-Strom 1000
5. KTM LC4 640 Supermoto

125er
1. Aprilia RS 125 Replica
2. Aprilia MX 125 Supermoto
3. Cagiva Raptor 125
4. Yamaha DT 125 X/R
5. Honda CBR 125 R

Roller/Scooter
1. Suzuki AN 650 Burgmann Exec.
2. Vespa GT 250i (ABS)
3. Yamaha T-max 500
4. Honda Silver Wing (ABS)
5. Peugeot Jet Force 125 Compressor

Gratulation den Gewinnern. Bemerkenswert aus meiner Sicht ist der Sieg für KTM im Bereich Enduro/SuperMoto, wobei hier noch angefügt werden muss das ein paar Stimmen zugunsten der HP2 der GS verlorgen gingen. Auch erfreulich ist der hervorragende 3. Platz der Sprint ST bei den Tourern.

BMW Motorrad-Technologieträger für hochdynamische Systeme.

Im Rahmen von Forschungsaktivitäten an zukünftigen Regelungssystemen entstand unter dem Dach der BMW Group Forschung und Technik ein Motorrad-Versuchsträger. Es handelt sich um ein Forschungsfahrzeug mit sehr hoher Motorleistung und Leichtbautechnologie zur Untersuchung hochdynamischer Vorgänge im Antriebs- und Fahrdynamikmanagement unter Extrembedingungen.
Die Wahl eines Motorrades für grundlegende technische Entwicklungen begründet BMW Entwicklungsvorstand Prof. Burkhard Göschel mit den sehr interessanten Herausforderungen, die sich aus der speziellen Fahrdynamik von Motorrädern und deren Schräglage ergeben: „Die Fahrdynamik, wenn leistungsstarke Motorräder im Grenzbereich bewegt werden, gehört mit zum Komplexesten, das es derzeit auf diesem Gebiet gibt. Für unsere Ingenieure ist dieses eine überaus anspruchsvolle und zugleich faszinierende Aufgabe“. Hinzu kommen der Leichtbau und die Aerodynamik von Motorrädern, die besondere Anforderungen stellen und im Extrembereich erforscht werden sollen. Der Leiter BMW Motorrad, Dr. Herbert Diess, sieht in diesen Aktivitäten der BMW Forschung wertvolle Impulse für die Serienentwicklung und betont: „Regelungssysteme zur Längsdynamik, wie eine Antriebs-Schlupfregelung, werden in den nächsten Jahren bei leistungsstarken Motorrädern Eingang in die Serienentwicklung finden. Sie werden neben dem ABS ein Bestandteil eines integrierten Konzeptes zur Erhöhung der aktiven Sicherheit sein“.

Das Motormanagement des Hochleistungsmotors und die gesamte Antriebs-Regelungselektronik mit Hard- und Software sind ein wesentliches Kernstück des Projektes. Bei diesen hauseigenen Entwicklungen profitieren die Ingenieure vom Know-how aus der Formel 1 und der Elektronik-Technologieführerschaft von BMW. Dr. Diess stellt heraus: „Die enge Vernetzung sämtlicher Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten innerhalb der BMW Group ist ein Wettbewerbsvorteil und ein wichtiger Baustein der strategischen Ausrichtung der gesamten Motorradentwicklung“.

Mit dem Motorrad wurde bisher nur auf hauseigenen Teststrecken gefahren. Es soll in absehbarer Zeit aber auch auf anderen abgesperrten Rundkursen getestet werden. Funktionstests unter möglichst vielfältigen und realistischen Bedingungen geben den besten Aufschluss über das Zusammenspiel von Motor, Fahrwerk und elektronischen Komponenten. Die damit ermittelten Vergleichsdaten dienen zur umfassenden Beurteilung der Fähigkeiten des Technologieträgers und des Entwicklungsstatus der Komponenten.

BMW Supersportler?
Quelle: BMW Presseservice

Studie der EMPA wird kritisch gewürdigt

Am 30. Januar 2006 hat die EMPA in bester Boulevard-Manier eine Studie samt Hochrechnung über die Umweltbelastung der gesamten in der Schweiz zugelassenen Motorradflotte (alle immatrikulierten Motorräder und Scooter) veröffentlicht und diese mit derjenigen des Schweizer PW-Bestands verglichen.

Das Resultat war nicht nur schockierend, sondern im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich. Hier kann etwas nicht stimmen, und der Verdacht liegt nahe, dass im Departement Leuenberger – dem Finanzierer und Auftraggeber der Studie – nach der verlorenen Schlacht um das Tempolimit 80 für Motorräder noch eine Rechnung zu begleichen war.
Wie Theodor Klossner, Vize-Präsident der IG Motorrad, in der Nachrichtensendung „10 vor 10“ am gleichen Abend ankündigt, wird die IG Motorrad Resultat, Plausibilität und Glaubwürdigkeit der Studie prüfen.
Mit Unterstützung der FEMA (der Föderation der Europäischen Motorrad­fahrerverbände), welche über das notwendige Fachwissen und die Erfahrungen verfügt, wird die IG Motorrad die richtigen Antworten geben. Soviel sei vorweggenommen: In Europa haben sich bereits renommierte und ebenso kompetente Institute und auch Regierungs­stellen eingehend mit der Frage der Umweltbelastung durch Motorräder befasst und diese mit derjenigen von Personenwagen und Lastwagen verglichen.

Und übrigens: Die kritische Feinstaubbelastung der letzten Tage, die zur Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf Schweizer Autobahnen von Tempo 80 km/h geführt hat, ist praktisch ohne Zutun von Töffs zustande gekommen. Die meisten Motorräder und Scooter befinden sich nämlich zur Zeit im wohlverdienten Winterschlaf! Bei allfälligen anders lautenden Behauptungen kann es sich deshalb nur um freie Erfindungen und/oder böswillige Unterstellungen handeln.

Quelle: IG Motorrad