Schwägalp und Praglpass

Freitag, 29. September 2006 | Autor: Chris

Heute ergab sich mal wieder die Möglichkeit nach einer frühen Feierabendrunde. Also ab auf den ‘Hobel’ und los in Richtung Ostschweiz. Erster Stopp war auf der Chäseren angesagt, herrliches Wetter, gute Sicht. Die Anfahrt via Tuffertschwil hat Spass gemacht, wenig Verkehr und mal wieder die Möglichkeit, mich mit der Roadster und der doch eher kühlen Herbststrasse zurechtzufinden. Hat wunderbar geklappt würde ich sagen…

Und heute konnte ich noch foglendes Bild machen
Tacho 20000 BMW R 1150 R
Auf einer schönen Überlandstrasse war es dann soweit und der Kilometerzähler wechselte von den 10er in die 20-tausender.

Nach ‘Sonnenstrahlen-Lechzen’ auf der Chäseren gings dann hinunter und anschliessend in Richtung Urnäsch. Das Übersetzten geht über einen Hügelzug mit engen Strassen, auch sehr schön zum fahren. Auf alle Fälle besser als nach vorne die grosse Schleife machen zu müssen. In Urnäsch hielt mich dann aber nicht viel ausser einer Geschwindigkeitskontrolle; aber innerorts fahre ich sowieso immer sehr genau. Ab auf die Schwägalp! Glücklicherweise wenig Verkehr, und so konnte gerade in den steilen Geraden zwischen den Spitzkehren die Roadster den 1150er-Motor voll einsetzen. Die Strasse ist ja sehr gut ausgebaut, also kein Problem richtig in die Kurven zu liegen. Oben angekommen hielt ich kurz an und genoss die Gegend und die Ruhe… hatte erstaunlich wenig Verkehr da oben. Es zog mich dann aber weiter ich fuhr hinunter in Richtung Wattwil. Ist man einmal von der Schwägalppassstrasse runter ist es wirklich keine spannende Strecke mehr. In Wattwil angekommen machte ich mir über die Weiterfahrt Gedanken, irgendwie war es noch VIEL zu früh den Heimweg einzuschlagen.

Also bog ich oben auf dem Ricken ab in Richtung Glarus. Ja, den Praglpass wollte ich noch mitnehmen, und je nach Zeit dann über den Sattel oder Ibergeregg nach Hause. Aber zuerst einmal bis nach Netstal kommen und dann hinauf an den Klöntalersee. Den Praglpass bin ich erst vor kurzem das erste mal Gefahren, heute nun Premiere von der Glarner-Seite. Der Klöntalersee war wieder herrlich, hier fühle ich mich noch wirklich wie ‘in der Natur’; eine sehr schöne Gegend. Sicher auch toll für Spaziergänge, aber das war heute kein Thema für mich. Die Fahrt hoch auf die Passhöhe ist herrlich, ein Pass nach meinem Geschmack. Ich war jedoch schon etwas spät dran, die Strasse war im Schatten schon etwas feucht, also mit der notwendigen Vorsicht weiter. Oben angekommen wollten meine Beine mal wieder anders belastet werden, also absteigen und Beine vertreten. Sah doch herrlich aus dort oben:
Praglpass

Nun musste ich mich aber langsam sputen, stand die Sonne doch schon relativ tief und ich hatte ja noch etwas Weg vor mir. Also hinunter ins Muotathal und dann aber bald wieder rechts hoch nach Illgau. Die folgende Strecke kenne ich noch von früher, im Windschatten einer Monster gings da herrlich den Hang hoch in Richtung Ibergeregg (gäll Furi :-) ). Die Strasse ist zirka ‘1-Auto-breit’ und windet sich mit vielen Bögen den Berg hoch. Etwas weiter oben mündet die Strasse dann in diejenige der Ibergeregg, also anschliessend auf sehr gut bekanntem Gefilde ab nach oben. Die Sonne im Rücken, dadurch entstand eine wunderbare Stimmung mit den langen Schatten und der dadurch aber auch guten Ausleuchtung. Und weiter oben musste dann die Roadster eine Pause einlegen; wieso schaut Euch selbst an (lasst Bilder sprechen, mehr kann man da nicht sagen):

Sonnenuntergang von Ibergeregg mit Vierwaldstättersee

Sonnenuntergang Vierwaldstättersee von Ibergeregg aus
(Hinweis: Die Fotos sind NICHT nachträglich bearbeitet!)

Lässt sich das im Herbst noch toppen? Auf alle Fälle genoss ich dann die Fahrt über die Sattelegg noch in vollen Zügen, bevor dann ab Lachen die Fahrt mit der hellen ‘Pfunzle’ bis nach Hause ging. Gute Ausleuchtung bietet die Roadster ja, da lässt sich gar nichts sagen. Aber ich hätte noch eine Innovation für BMW: eine Licht mit besserer Ausleuchtung in den Kurven durch Mitschwenken…

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Neues Layout von Motorradonline.de

Dienstag, 26. September 2006 | Autor: Chris

Die Seite www.motorradonline.de der Zeitschrift Motorrad kommt in einem neuen Gewand daher. Ich finde das Layout gelungen, auch scheint der Aufbau nun etwas strukturierter und übersichtlicher.

Ein Besuch lohnt sich bestimmt.

[tags] Motorrad, Motorradonline, Motorradonline.de, Zeitschrift Motorrad [/tags]

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Video der BMW R 1200 R

Montag, 25. September 2006 | Autor: Chris

Mittlerweile steht die BMW R 1200 R schon beim BMW Händler und kann auch bestellt werden. Aber angeschaut habe ich sie mir bis dato noch nicht - shame on me.

Werde aber bald mal vorbeischauen und vielleicht auch die Möglichkeit erhalten, sie mal probezufahren. Bis dahin hier mal ein paar Fahreindrücke:

[youtube]FPGFoniszW8[/youtube]

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Bi-Fuel-BMW-Motorrad der Firma Wunderlich

Donnerstag, 21. September 2006 | Autor: Chris

Was im Automobilbau fast schon zur Selbstverständlichkeit gehört, ist im Motorradbereich ein absolutes Novum: Die Firma Wunderlich aus Sinzig präsentiert mit der BMW K 1200 GT das erste „Bi-Fuel-Motorrad“, das sowohl mit Autogas, als auch mit Benzin gefahren werden kann.
Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit der Firma AFE-Tec in Remagen, Spezialist in Sachen Autogas-Umrüstung von Kraftfahrzeugen. Der erste Prototyp, der bereits eine strapaziöse Fahrt nach Moskau erfolgreich hinter sich gebracht hat, ist mit einem 10-Liter Gastank ausgerüstet, der im TopCase Platz nimmt. Damit steigt die Reichweite der K um zirka 250 Kilometer.
In der Praxis ist kein Unterschied zwischen Gas- und Benzinbetrieb zu spüren: Nach Erreichen der Betriebstemperatur schaltet sich die Benzinpumpe automatisch ab und die Gaspumpe ein. Die Leistung des Motorrades bleibt voll erhalten und selbst eine Veränderung im Ansprechverhalten des Motors ist nicht auszumachen.
Ist der Gastank leer, schaltet die Automatik wieder auf konventionellen Benzinbetrieb um. Der durchschnittliche Gaspreis beträgt aktuell pro Kubikmeter 0,625 Euro also gut die Hälfte des Benzinpreises. Die Umrüstkosten liegen je nach Maschinentyp bei zirka 1.800 Euro zuzüglich der TÜV-Gebühren.
Die Umrüstung eines Boxermotors ist noch in der Entwicklung, da hier keine standardisierten Kfz-Umbausätze verwendet werden können. Gemessen an den Anschaffungskosten kann leicht errechnet werden, ab welcher Kilometerleistung eine Umrüstung lohnenswert erscheint. Bis dato sieht die Firma Wunderlich das größte Potential für den Gasumbau vor allem bei den Gespannen, die nicht nur deutlich mehr Sprit verbrauchen, sondern auch über entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten des Gastanks verfügen.
Zu der Ersparnis im Kraftstoffbereich addiert sich ein nicht unerheblicher Umweltaspekt: Im Gasbetrieb reduzieren sich die schädlichen Abgase um bis zu 80 Prozent gegenüber dem Benzinbetrieb! Die Kombination zwischen Benzin und Autogas gewährleistet zudem größtmögliche Flexibilität, wie unsere Tour „Moskau Express“ gezeigt hat. Die Abdeckung mit LPG-Gastankstellen wächst in Europa stetig, und vor allem im Osten bietet praktisch jede Tankstelle schon Autogas an.

Quelle: Wunderlich

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The long way round - in TV Total

Donnerstag, 21. September 2006 | Autor: Chris

Gestern 20.09.2006 waren Schauspiler Ewan McGregor und sein Kumpel Charley Boorman zu Gast in der Sendung TV Total auf Pro7 bei Stefan Raab. Die beiden sind ‘um die Welt’ gereist (von London nach New York) auf zwei BMW R 1150 GS Adventure. Die Verfilmung ihres Abenteuers ist auf der DVD ‘The long way round (DVD bei Amazon) zu sehen.

Der Ausschnitt der Sendung ist aktuell noch abrufbar unter Klick mich
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Praglpass

Dienstag, 12. September 2006 | Autor: Chris

Heute hatte ich gut einen halben Tag Zeit, um wieder mit meiner Roadster die Gegend zu erforschen. Nach Büdner- und italienschen Alpen gestern zog es mich heute auch aufgrund der Zeitdauer in die Innerschweiz. Also gings via Tösstal und dessen Hügeln drumrum (via Schalchen, dann Kleinbäretswil, Gibswil, Wald) nach Rapperswil. Erstaunlich wenig Verkehr, es ging flüssig über den Seedamm in Richtung Schindelegi. Die Nordseite des Sattels ist nicht interessant, in Biberbrugg bog ich dann auch nach rechts ab in Richtung Aegerisee. Diese Strecke gefällt mir sehr gut und entschädigt für die Anfahrt, auch ist dort eigentlich immer kaum Verkehr. Oben angekommen gabs eine Pause mit Aussicht geniessen und weitere Route planen. Via Alosen, Oberägeri und Morgarten gings in Richtung Sattel und anschliessend hinunter nach Schwyz. Dieser Weg ist ideal ‘zum entspannen’, die weiten Bögen lassen eine schöne und flüssige Linie zu.

In Schwyz angekommen suchte ich den Weg ins Muotathal. Obwohl noch nicht ganz schlüssig obs dann wieder hoch in die Ibergeregg geht oder über den Praglpass genoss ich die grüne Landschaft des Tals. Meine grauen Zellen konnten sich dann aber erinnern, dass mir schon mehrere vom Praglpass erzählt hatten. Und da man auf der anderern Seite schon in Glarus hinunterkommt hält sich dann auch der Weg durchs Glarnerland ‘nach vorne’ in Grenzen (im Vergleich zum Klausenpass, wo dann der Weg in Richtung Ziegelbrücke meist der Preis für die Passfahrt ist). Somit bog ich in Stalden dann auf die schmale Passstrasse ein. Was folgt war ein Pass nach meinem Geschmack, viele Kurven, enge Bögen und eine herrliche Landschaft:
Praglpass

Praglpass

Praglpass in Richtung Muotathal

Auch war ich nicht der einzige Biker unterwegs, nicht viele hatten jedoch mit Gegenverkehr gerechnet und auch einige Autos waren auf der Route. Der Praglpass kann nur an Wochentagen befahren werden und ist am Wochenende geschlossen. Dieser Pass zählt für mich sicher zu einen der schönsten und erlebnisreichsten, fährt man doch durch Wälder, an Seen und Bächen entlang, einfach herrlich. Und das auf einer zwar schmalen aber gut ausgebauten Strasse mit griffigem Teer. Oben angekommen hielt es mich aber nicht und ich machte mich gleich auf den Weg nach unten. Sogar ein Postauto fährt hier drüber, dank dem Töff wurde es dann nicht sehr eng beim Kreuzen, mit dem Auto wäre das spannender geworden. Die Glarnerseite ist dann aber bald einmal auf eine Geschwindigkeit von 40 km/h limitiert.

Am Klöntalersee legte ich dann eine weiter Pause ein und streckte meine Füsse ins klare und kühle Wasser:

Klöntalersee

Klöntalersee

Anschliessend gings dann via Riedern, Näfels und Nieder-/Oberurnen auf die Autobahn und wieder auf den Heimweg. Das war eine herrliche Ausfahrt, über den Praglpass fuhr ich sicher nicht das letzte mal. Eine Empfehlung für alle, welche nebst dem Töfffahren auch eine schöne Landschaft gerne haben.

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Stilfserjoch - und viele weitere Kurven

Montag, 11. September 2006 | Autor: Chris

Es juckte mich gewaltig, heute ein paar Pässe in Angriff zu nehmen. Guter Wetterbericht, gute Reifen, da kann ja eigentlich nichts schief gehen. Also früh die Q satteln und ab auf die Autobahn in Richtung Bündnerland. In der Raststätte Heidiland dann die erste Pause mit Tanken für Mensch und Maschine - ein Kaffee wirkt einfach Wunder. Dann weiter bis Chur und hoch auf die Lenzerheide. Wenig Verkehr, gute Strassenverhältnisse, da lacht das Biker-Herz. Mit dem Ziel Flughafen Samedan fuhr ich über den Julierpass. Zum warmwerden sind die weiten Bögen der gut ausgebauten Julierpassstrasse einfach ideal. Und der Verkehr, der bereits unterwegs war, konnte man so gefahrenlos überholen. Im Engadin begrüsste mich dann die bereits schon ziemlich hoch stehende Sonne und auf dem Flughafen gönnte ich mir eine Pause, während die Rega gut 2 Einsätze flog und nebst der weiteren Routenplanung für etwas Unterhaltung sorgte.

Das Stilfserjoch wollte ich heute ‘bezwingen’, ein Unterfangen welches ich mir bereits nach Abschluss der Fahrprüfung vornahm. Liest man doch vieles über das Stilfserjoch, auch für die grosse MOTORRAD-AlpenChallange ist die Gegend dort Testgebiet. Also das Oberengadin nach unten bis nach Zernez - ist aber eine spannendere Strecke als angenommen, ein paar Kurven sind auch dabei. In Zernez dann in Richtung Süden abbiegen und dann gehts über den Ofenpass. Dieser führt durch einige Teile des Nationalparkes, entsprechend schön ist auch der Blick neben die Strasse. Noch immer trockene Strassen, der Verkehr hat jedoch merklich zugenommen. Dennoch komme ich einigermassen flüssig bis nach Münster. Mitten im Dorf befindet sich die Abzweigung zum Umbrailpass, welche ich dann auch erfolgreich fand und gleich abbog. Was danach folgte war eine Fahrt genau nach meinem Geschmack, enge Strassen, noch einigermassen geteert mit unzähligen engen Kurven und Kehren. Einfach herrlich, dazu noch diese Aussicht, wobei viel Zeit diese zu geniessen blieb mir dann nicht, wechselte dann weiter oben der Belag von Teer auf Kies. Im Kiesfahren bin ich noch nicht so geübt, vor allem für die Spitzkehren auf Kies musste ich mich schon sehr konzentrieren. Ich war nicht unglücklich, als weiter oben nach der Brücke wieder Teer zum Vorschein kam. Die letzten Kurven bis zum ‘Zoll’ war dann reines geniessen, griffiger Teer, dazu eine schöne Aussicht auf die Landschaft. Allerdings wirkt diese im ersten Moment etwas trostlos, ist es doch mit einer ‘Steinwüste’ vergleichbar. Dann einbiegen auf die Strasse hoch zum Stilfserjoch. Willkommen in Italien :-) die paar Kehren nach oben nahm ich gutgelaunt in Angriff, irgendwie zu gut dass mir dann in der drittletzten Kehre ein Fehler unterlief. Ich fahre gerne eine sehr runde Linie und nutze dann meine Strassenhälfte auch gerne aus. Leider hatte der gute Chris den Kies am Rand übersehen. Vor mir ein Velofahrer und ein entgegenkommendes Wohnmobil, also wartete ich am Rand bis Platz für mich da war. Und während dem Warten bin ich auf dem Kies und Sand am Rand der Strasse ausgerutscht und lag eine halbe Sekunde später neben meiner Roadster auf der Strasse :-( Zum Heulen, leider war sie nach links gekippt, auf die bisher ‘unbeschädigte’ Seite. Danke an der Stelle noch an den Velofahrer für die Hilfe beim aufstellen. Mann hat mich das geärgert. Aber dann aufschwingen und die paar Kehren noch hoch auf die Passhöhe. Dann Mopped auf dem Parkplatz hingestellt, Helm ab und kurz alles kontrollieren. Ausser einem nun auch links zerkratzten Zylinderkopfdeckel ist nix passiert - und ein gewaltiger Kratzer am Ego des Fahrers :-).

Stilfserjoch

Stilfserjoch

Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter in Richtung Livigno wieder mit Ziel Engadin. Die Fahrt hinunter war schön, einige Kehren waren zu meistern. Ungewohnt für mich die rostfarbenen Leitplanken, passten aber gut in die Landschaft. Der Weg nach Livigno führte dann über 2 kleine Pässe. Interessante Gegend, leider auch etwas viel Verkehr. Ich genoss auf alle Fälle die weiten Kurven und liess die Rasten mal wieder etwas kratzen. In Livigno angekommen suchte ich dann den direktesten Weg zum Zoll in Richtung Berninapass, blieb dann aber bei einem Kaffee hängen und genoss noch einen italienischen Cappuccino. Am Schweizer Zoll wurde eine Töffgruppe kontrolliert, offenbar habe ich dann so vertrauenserweckend dreingeschaut dass ich gleich durchgewunken wurde. Die anschliessende Fahrt über den Berninapass war gemütlich, da diese Strecke sehr übersichtlich und gut ausgebaut ist muss man immer mit einem Auge auf dem Tacho unterwegs sein. Kurz nach Pontresina entschied ich mich dann, nicht über den Julier zurückzufahren sondern die Roadster über den Albula zu lenken. Sie möge es mir verzeihen wegen der schlechten Strasse, aber ich fuhr ein dementsprechend gemütliches Tempo. Unterhalb der Passhöhe auf der Westseite legte ich dann die nächste Pause ein, mit O-Saft und Sandwich lag ich in der Wiese und genoss die Sonne und liess mich von den vorbeifahrenden Töffs unterhalten.

Retour gings dann wieder über die ‘Heide’ (Lenzerheide) und dann auf die Bahn in Richtung Zürich. Kurz vor Sargans hatte ich jedoch genug von Autobahn und bog ab in Richtung Bodensee. Kurz nach Buchs gings dann runter von der Bahn und dann im Westen hoch nach Wildhaus. Hinter 2 Österreichischen Bikern und zwischen ca. 10 Autos war die Fahrt dann nicht so spannend, wie das die Strecke zulassen würde, aber nach dem heutigen Tag war mir das eigentlich auch egal. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit verzichtete ich dann auf Schwägalp/Hemberg und fuhr direkt runter nach Wattwil und anschliessend über die Hulftegg ins Tösstal. Anschliessend noch in Turbenthal voll tanken, schliesslich sollte es morgen ja weitergehen.

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