Der symbolische Akt - vom Regen begossen

Samstag, 29. Juli 2006 | Autor: Chris

Neuer Tag - aber kein Wetterglück heute. Also früh raus in der Hoffnung, noch ein paar Kurven kratzen gehen zu können. Um 0700 stand ich dann bei meinem Vater auf der Matte, ein wichtiger Akt stand noch auf dem Programm. Er hat mir bei der Fahrausbildung geholfen wie kein Anderer, also schraubten wir an dieser Stelle das ‘L’ hinten am Töff gemeinsam ab.

Nochmals ganz herzlichen Dank an dieser Stelle! Es hat Spass gemacht hinter Dir herzufahren, Dir zuzuhören, Dich als Sozius durch die Gegend zu fahren, nach Deinen Tips zu lernen bzw. zu fahren und der Linie der GS möglichst genau zu folgen. Ich geniesse noch immer die Ausfahrten mit Dir und freue mich auf unsere gemeinsamen Ausflüge in der Schweiz, im Schwarzwald, Österreich, in Europa, im Herbst auf Korsika oder wo auch immer… Danke, Danke, Danke!

Anschliessend genossen wir die engsten Kurven rund ‘ums Haus’, schliesslich wohnen wir ja mitten im Revier’. Turbenthal, Girenbad, Bichelsee, Sitzberg, Dussnang. Die Wolken wurden immer dunkler, in Mosnang entschieden wir uns zur Flucht über die Hulftegg. Nicht viel mehr Glück auf der anderen Seite, meine Idee mit Gibswil war nicht so gut, und hinauf nach Kleinbäretswil war dann alles ‘gesplittet’, was zwar eine gute Übung war. In Bäretswil setzte dann etwas Regen ein, in Gündisau öffnete dann der Himmel die Schleusen. Anstelle von Kaffepause mit Töff wurde es dann noch ein Morgenessen zu Hause :-)

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Die Prüfung - Hitzeschlacht in Hinwil

Freitag, 28. Juli 2006 | Autor: Chris

1 Jahr, 1 Monat, 1 Tag, 4 Stunden und 30 Minuten nachdem ich den ersten Meter mit meiner Q zurückgelegt habe ist es nun soweit, alle Sinne und alles Können zusammenreissen und zeigen, was man in der Zeit gelernt hat. Bevor dann die Prüfung losging machte ich aber noch eine Runde durchs Oberland als Vorbereitung. Das Herz ‘pöpperlete’ schon ziemlich zügig.

Um 1415 dann Eintreffen auf dem Parkplatz 1 des Strassenverkehrsamt Hinwil. 2 strahlende Gesichter waren dort zu finden, die beiden der vorherigen Prüfung hatten es geschafft und überbrachten die freudige Nachricht per Handy jedem, der es wissen wollte… Wär ich doch auch schon so weit. “Hast Glück, er ist gut drauf heute” - der Experte ist hiermit wohl gemeint. Kurze Zeit später traf auch mein Leidensgenosse ein, auf einer Yamaha Enduro. Dann noch ums Eck schielen, Acht Spurgasse und versetzter Slalom waren ausgesteckt. Freude herrscht, kein normaler Slalom ;-)

1430 - pünktlich bog Herr Conti, mein Experte, ums Eck. “Sympathischer Kerl, mit Dir würde ich auch auf Tour gehen” - so in etwa war mein erster Gedanke. Ausweise zeigen, ausführliche Instruktionen folgen, vorbildlich, ich bin überrascht. Anschliessend Blinker und Bremslicht testen, aber an meiner Q ist natürlich alles io. Dann als erstes Manöver folgt die 8, bei dem Abstand der Töggel ist dies jedoch kein Problem. Immer schön den Pylonen fixieren, um welchen man gerade fahren will, somit kann man die richtige Blicktechnik schon wunderbar demonstrieren. Es folgt die Spurgasse, als ich nach 10 Sekunden erst in der Hälfte bin winkt er mich raus - scheint wohl genügend langsam gewesen zu sein :-D. Es folgt dann noch der versetzte Slalom - meine Paradedisziplin. Zum Ende des ‘Übens’ war für mich der Spass dabei, mit möglichst viel Schräglage drum zu kommen, aber heute gings ja um die Wurst also schön sauber fahren, auch kein Problem. Wir warteten dann kurz in der brütenden Hitze, es ware über 30 Crad, bis er mit Helm und Jacke wieder kam und dann gings zur Bremsstrecke. Vollbremsung aus ca. 50 km/h war die Aufgabe, mit meiner Roadster mit der herrlichen bremskraftverstärkten Teilintregral-ABS-Bremse eine wahre Freude. Aus ca. 65 km/h gings dann auf seiner Höhe (beim Vorbeifahren) voll in die Eisen dass es eine Freude war. Zum Glück ohne Sozius, sonst hätte ich jetzt Rückenschmerzen ;-)

Erster Teil alles gut gegangen, nun gings auf die Strasse, der Experte als Sozius hinten drauf. Das Sofa der Roadster ist natürlich einladender als die kleine Bank der Enduro, also fuhr ich zuerst mit der wichtigen Fracht voraus. Über Land gings in Richtung Rüti, die roten Ampeln etwas ‘auskosten’ und dann locker bis nach Dürnten. Anschliessend im Kreisel hoch und die schönen langen Kurven hoch. Langsaam Chris, bist nicht alleine unterwegs. Die engen Kehren auf der anderen Seite kein Problem, Herr Conti hat sich auch wunderbar mit in die Kurve geneigt, anständiger Sozius :-). In Wald angekommen gings dann Links hoch auf den Hasenstrick, wieder etwas Landstrasse. Diese Gegend kenne ich wie meine Westentasche, selbst den gröbsten Schlaglöcher kann ich beinahe blind ausweichen. In Wernetshusen dann die nächste Schlüsselstelle, eine enge Durchfahrt zwischen 2 Häusern, wo nur knapp ein Auto durchkommt. also zeigen wir ihm doch, was er sehen möchte, langsam fahren und etwas ‘ausholen’ um weiter nach vorne sehen zu können. Kurz nach dieser engen Passage war dann kurzer Halt und Wechsel, ich von jetzt an am Hinterherfahren. Es ging dann weiter bis nach Bäretswil und anschliessend über Ringwil retour nach Hinwil. Noch NIE kam mir dieser Weg so lange vor, es war zudem heiss…

So, nun gings um die Wurst, eintreffen auf dem Parkplatz 1 im Strassi. Schei… ist das heiss. Schnell runter vom Hobel, Helm weg, und dann hören wir mal was Herr Conti meint. “Herren, habt beide bestanden”. Yiihaa! “Aber erklärt mir mal Folgendes, ” Uups! “wieso geht ihr vom Gas wenn eine Strasse von rechts einmündet, ihr aber schon von weitem sehen könnt das nix kommt? Übertreiben müsst ihrs nicht, denn wenn ihr mal in der Gruppe fährt dann hassen Euch die anderen deswegen”. Naja, deswegen mache ich mir jetzt keine Sorgen ;-). Es folgten dann noch kurz die administrativen Belange, der Lernfahrausweis kriegte einen Stempel und ist nun 10 Tage als Ausweis gültig, bis dann sollte der aktualisierte Führerausweis bei mir eintreffen. Zudem gabs noch einen ‘Gute Fahrt-Schlüsselanhänger’ und ein herzliches ‘Tschüss und bis bald auf der Strasse’.

Nun hängte auch ich mich kurz ans Telefon, um dann 1 Jahr, 1 Monat, 1 Tag, 5 Stunden und 30 Minuten nachdem ich den ersten Meter mit meiner Q zurückgelegt habe, dies das erste mal ohne ‘L’ zu tun. Schwarzwald, Dolomiten und Co, ich komme :-)

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Vermisstmeldung!!

Freitag, 28. Juli 2006 | Autor: Chris

Vermisst wird ein blaues Blechschild, Grösse ca. 15cm auf 15cm mit einem weissen L aufgedruckt. Zuletzt gesehen wurde es am 28. Juli um ca. 15.30 Uhr in der Nähe des Strassenverkehrsamts in Hinwil (Zürcher Oberland).

Wer sachdienliche Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort machen kann darf diese gerne für sich behalten. Sollte das Schild gefunden werden, darf der / die glückliche Finder(in) dieses gerne selber verwenden oder vernichten.

:-D :-D

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Engadinerluft

Sonntag, 23. Juli 2006 | Autor: Chris

Es versprach wieder ein heisser Tag zu werden, also früh aus den Federn. Auf dem Programm stand wieder ein Tag Engadin - oder besser ein Tag lang Kurven in und um diese Gegend. Also um 0630 auf die Maschine und ab auf die Bahn nach Chur. Kurzen Stop im Heidiland (Raststätte), den Durst der Q stillen. Der Himmel verdunkelte sich schnell, und kühl war es auch, also entschloss ich mich zu einem Parkplatz-Strip ;-) und montiert noch die Regen-Membrane.
Dann gings weiter bis Tiefencastel und hinauf auf den Julierpass. Dies ist der einzige Pass, welcher das ganze Jahr über offen ist und somit immer eine Verbindung ins Engadin per Auto sicherstellt. Dementsprechend ist dieser gut ausgebaut und die Strassen entsprechend breit - jedoch auch sehr gut frequentiert. Heute morgen war er aber ein Traum, insgesamt 3 Auto, 1 Reisecar und 1 Postauto habe ich während der ganzen Fahrt ‘kurzzeitig’ vor mir gehabt, ansonsten Platz zur Genüge und herrliche Kurven. Oben war auf alle Fälle der neue Vorderreifen sicher gut eingefahren ;-). Ziemlich frisch war es jedoch auch, und so fuhr ich gleich weiter hinunter bis nach La Punt Chamues-Ch (Sprich: Tschamuesch-tsch).

Nach einem Gipfeli-Stop ging es dann mit meinem Vater als Sozius quer durchs Oberengadin, den kleinen, engen Gässchen nach mit möglichst vielen Stop-Strassen am Berg, wenn es geht auch noch Stop mit Rechtsabbieger den Hang hoch. So lernte man auch die kleinsten Gässchen in Bever, Samedan, St. Moritz, Champfer, Surlej, Sils und Maloja kennen. Ich fühle mich nun auch mit Sozius sehr sicher, es spielt mir eigentlich keine Rolle mehr, ob ich alleine oder mit jemandem ‘hinten drauf’ unterwegs bin. Natürlich passe ich aber meinen Fahrstil entsprechend an. Aber auf alle Fälle fühle ich mich nun gerüstet für die Soziusfahrt an der Prüfung.

Nach einem Eistee in Maloja hatten wir aber beide noch den Drang, ein paar schöne Kurven solo zu geniessen. Also retour die GS abholen und dann gings auf Total 4 Räder weiter. Das Wetter verschlechterte sich etwas, davon liessen wir uns aber nicht beeindrucken. Wir fuhren hinunter nach Zernez mit dem Ziel ‘Mustair’ im Münstertal. Den Ofenpass bin ich mit dem Töff noch nie gefahren, war also eine schöne Premiere. Der Verkehr hielt sich in Grenzen, der Ofenpass ist zudem relativ breit und übersichtlich, zum überholen also kein Problem. Auch hat es mehrere lange Geraden, welchen genügend Reserve bieten. Während die Nordseite doch eher langgezogen ist und man auch etwas Distanz überwindet ist die Südseite kompakter. Besonders die Kurven direkt unterhalb der Passhöhe hatten es mir angetan, auch war die Strasse frisch geteert, also die Möglichkeit die Schräglagen voll auszukosten. In Münster angekommen legten wir eine verspätete Mittagsrast ein, bevor uns die immer dunkler werdenden Wolken zum Rückweg animierten. Und prompt, kurz vor dem Einstieg in den Pass schüttete es wie aus kübeln, ein klassisches Sommergewitter. Lange hielt dies aber nicht hin, wenige Minuten später war die Strasse dann wieder trocken und wir konnten die Fahrt über den Ofenpass auskosten.

Wieder im Engadin waren die Regenwolken nicht zu übersehen. So entschloss ich mich, die Heimreise anzutreten und wir fuhren noch zusammen über den Albulapass. Eigentlich ist das nicht so mein ‘Pass’, da die Strasse doch ein keinem sehr guten Zustand ist und ich das der Roadster nicht regelmässig antun möchte. Aber aufgrund der Wetterlage erschien mir diese Variante als die Beste. Dennoch habe ich die Fahrt genossen, und von Bergün bis nach Filisur ist die Strecke gut beisammen, da macht das Kurvenswingen richtig Laune. Bei Abzweigung Lenzerheide/Davos verabschiedeten wir uns dann bei einer - Entschuldigung den Ausdruck - Affenhitze. Im Vergleich zum Engadin ist es brüten d heiss hier, und auch kein Lüftchen wehte. Auf dem Rückweg über den Albula wurde mein Vater noch ordentlich ‘geduscht’, während auf meiner Heimreise die Feuchtigkeit aufgrund der Temperaturen vor allem ‘von innen’ kam.

Alles in allem ein super Tag, mein A…. machte sich jedoch ziemlich stark bemerkbar, war es doch ein Wochenende mit ca. 1100 Kilometer. Der Vorderreifen ist nun sicher auch eingefahren, und auch der Soziusfahrt an der Prüfung sehe ich nun mit einer gewissen Gelassenheit entgegen. Auf alle Fälle ist die Umstellung von Solo- auf Soziusbetrieb für mich nun kein Problem mehr.

Schöne Grüsse an der Stelle an Adrian (Ofenpass) wie auch an die L-Fahrerin mit der Weissen Rockster auf dem Albula.

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Klausentour - oder wie nicht nur Klassiker über den Klausenpass fahren

Samstag, 22. Juli 2006 | Autor: Chris

Etwas später als sonst üblich machte ich mich heute auf den Weg in Richtung Innerschweiz. Die Luft brennt noch nicht so schlimm, wie ich das für den Nachmittag erwarte. Als erstes fuhr ich auf die Sattelegg, eine herrliche Fahrt wie ich finde. Leider hatte es schon ziemlich Verkehr. Oben angekommen genoss ich kurz die Aussicht und fuhr dann weiter in Richtung Oberiberg mit dem Ziel Ibergeregg. Ich mag diesen Pass sehr, allerdings fahre ich ihn sonst immer von der Schwyzer-Seite her, da man dort mehr Höhenmeter überwinden kann. Heute also mal in der anderen Richtung, ist auch immer eine spannende Erfahrung. Allerdings macht es nur halb so viel Spass, da der Weg von Oberiberg auf die Ibergeregg natürlich viel kürzer ist aus von Schwyz hoch. Mir macht das ‘Hinunterfahren’ nichts aus, aber hoch bereitet mir schon mehr Freude. Die Aussicht ganz oben ist herrlich, der Parkplatz erinnerte mich an mein kürzlich passiertes Malheur hier oben, den Umfaller auf dem Parkplatz. Natürlich habe ich nicht mehr am gleichen Ort parkiert :-). Auf dem Weg hinunter nach Schwyz war ich am ‘werweisen’, ob über Sattel/Aegeri retour oder doch noch den Klausen mitnehmen. Ich entschied mich dann für den Klausen und machte mich also auf den eher langweiligen Weg nach Altdorf.

Der Klausen gefällt mir eigentlich ganz gut, strahlt etwas ‘wildes’ aus, die Kulisse ist ebenfalls herrlich und beeindruckend. Aber der Verkehr ist immer ein Bisschen das Problem, ist diese Gegend vor allem für Oldtimer-Fahrten sehr bekannt und beliebt. So auch heute… Also stellte ich mich auf eine gemütliche Fahrt ein, genoss aber dennoch den ‘Platz’ wenn er sich mal ergab. Und ich genoss auch den Sound der ‘Cobra’, welche unterhalb der Passhöhe vor mir her donnerte. Klingt einfach ‘geil’, da kommt das Boxer-Motörchen der Q nicht dagegen an. Ab dem Urnerboden war dann bis auf ein Postauto freie Fahrt hinter einer Zürcher XJR. In Linthal angekommen wird mir jedes mal bewusst, was der Preis für die Klausenfahrt auch ist. Der Weg nach Glarus bezw. weiter bis zum Autobahnzubringer in Ziegelbrücke ist einfach ‘elend lang’ und langweilig… Klar gibt es auch hier einige andere Varianten, aber da ich mich auf den Rückweg machen wollte kam ich hier nicht vorbei. Der Rest war dann mehr oder weniger ausschliesslich auf der Autobahn bzw. Landstrassen.

Nächster Halt war bei meinem Töffhändler Müller & Jussel in Mönchaltorf, wollte ich doch kurz noch Feedback wegen den Reifen. Der Vordere war fällig, der Hintere hält noch einige Kilometer. Ich konnte gleich bei einem Kaffe auf den neuen Vorderreifen warten - das ist doch Service :-). Somit war ich dann auch gerüstet für den morgigen Engadin-Ausflug.

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Die Wolken diktieren den Weg..

Freitag, 21. Juli 2006 | Autor: Chris

Am späten Nachmittag ergab sich die Gelegenheit nach einer kleinen Tour, welche ich natürlich sofort beim Schopf packte. Für den Abend ware Gewitter prognostiziert, also packte ich sicher mal das Regentenu mit ein.

Ich hatte Bock mal wieder über die Schwägalp zu fahren, also war die Richtung schon mal vorgegeben. Los ging es aber über Girenbad, Fischingen, Dussnang in Richtung Tuffertschwil und dann meine Lieblingsbögen weiter. Heute nahm ich jedoch den Abzweiger hoch auf die ‘Chäseren’ und genoss dort neben ein paar Engländer einen kühlen Iste - was bei den Temperaturen auch notwendig war.

Der Blick in Richtung Schwägalp versprach sicher eine Abkühlung, denn man sah das Gewitter bereits von hier aus. Also Programmänderung und ich hüpfte rüber auf den Hemberg, Neubeurteilung der Lage. Die dunklen Dinger am Himmel waren jedoch in der Mehrzahl, so dass ich diese Richtung streichen konnte. Also überlegte ich mir, den Ricken in Angriff zu nehmen, um dann vielleicht in Richtung Linth-Ebene ausweichen zu können. Doch schon bald sah ich auch hier - Fehlanzeige, wäre nur mit Stirnlampe und Monsumkleidung möglich gewesen. Also ging es weiter den Ricken hinunter in Richtung Rapperswil und in Feldbach streckte ich noch meine Füsse in den Zürichsee. Es lagen ja noch 2 schöne Tage vor mir, da kommt es heute auf ein paar Bögen weniger auch nicht mehr drauf an.

[tags] BMW, R 1150 R, r1150r, Chäseren [/tags]

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Details zur neuen BMW R1200R

Dienstag, 11. Juli 2006 | Autor: Chris

Mit der neuen R 1200 R setzt BMW Motorrad die lange Tradition im Roadsterbau fort und präsentiert einen Nachfolger für die überaus erfolgreiche R 1150 R. Fast 60 000 verkaufte Einheiten R 1150 R und R 850 R seit 2001 zeugen von einer beeindruckenden Nachfrage nach einem klassischen Motorrad-Design, das ebenso eigenständig wie zeitlos elegant ist.

Die ausgeprägten Allroundqualitäten des Roadsters haben mit Sicherheit zum Erfolg beigetragen und werden in Zukunft von der R 1200 R noch stärker in den Vordergrund gestellt. Der neue Roadster nimmt den allgemeinen Trend zu gesteigerter Dynamik auf, ohne die Stärken des Grundkonzepts zu vernachlässigen. So überzeugt er durch eine deutliche höhere Agilität bei gleichzeitiger Wahrung der Tourentauglichkeit.
Für ein gesteigertes Temperament sorgt der 1200er Motor, der mit 80 kW/109 PS die Leistung des Vorgängers um fast 28% übertrifft. Das Boxertriebwerk entspricht der Ausbaustufe, die bereits in der R 1200 RT ihr Debüt feierte. Beim neuen Roadster sitzt der Ölkühler nun hinter der Radführung.

Auch der hintere Teil des Gitterrohrrahmens ist speziell für den Roadster ausgelegt und trägt zum leichten Erscheinungsbild des Hecks sowie zum geringen Gewicht der Maschine bei. Ohne Betriebsstoffe bringt das Allroundtalent lediglich 198 Kilogramm auf die Waage. Fahrfertig voll getankt liegt das Gewicht mit 223 Kilogramm erheblich unter dem der Vierzylinder-Konkurrenz in diesem Marktsegment.

Dank modernster Technologien setzt der Roadster neue Akzente im Markt und unterstreicht zugleich den Führungsanspruch von BMW in Sachen Sicherheit. Erstmals kommt an diesem Modell die neue Generation des BMW Motorrad Integral ABS zum Einsatz, das auf Wunsch mit einer Antriebsschlupfregelung (ASC) kombiniert werden kann. In Vorbereitung ist darüber hinaus ein Reifendruck-Kontrollsystem (RDC), das auch während der Fahrt vor einem Druckverlust warnt.

Schließlich ermöglicht das besonders umfangreiche Programm an Sonderausstattung und Sonderzubehör eine individuelle Gestaltung des klassischen Allrounders.

Die wesentlichen Merkmale der neuen R 1200 R im Überblick:
- Exzellente Allroundqualitäten.
- Luftgekühlter Zweizylinder-Boxermotor mit 1170 cm3 Hubraum
und Ausgleichswelle.
- Spitzenleistung gegenüber dem Vorgänger um knapp 28% auf 80 kW/109 PS bei 7 500 min-1 gesteigert.
- Mit 115 Nm bei 6 000 min-1 fast 17% höheres Drehmoment-
Maximum als R 1150 R.
- Elektronisches Motormanagement BMS-K mit Doppelzündung, Klopfregelung, Lambdasonde und geregeltem Dreiwege- Katalysator.
- Leichte und stabile, zweiteilige Rahmenkonstruktion aus Stahlrohr.
- Steifer Telelever mit sensiblem Ansprechverhalten und hoher Lenkpräzision.
- Hervorragende Handlichkeit, höchste Laufstabilität.
- EVO-Paralever mit leichtem Kardanantrieb.
- Elektronische Federbeineinstellung ESA auf Wunsch.
- Trockengewicht 198 Kilogramm, fahrfertig voll getankt 223 Kilogramm.
- Leistungsstarke Bremsanlage
- Neues BMW Motorrad Integral-ABS mit automatischer Stabilitätskontrolle ASC (beides auf Wunsch).
- Dynamisches, modernes und doch zeitlose Design.
- Besonders umfangreiches Zubehörangebot.

Starker und kultivierter Antrieb.
Der Motor basiert auf dem erstmals in der R 1200 GS vorgestellten Zweizylinder-Aggregat mit Ausgleichswelle und entspricht in der vorliegenden Ausbaustufe jenem Triebwerk, das bereits in der BMW R 1200 RT zum Einsatz kommt.

Im Vergleich zur R 1150 R bietet der neue Roadster knapp 28 Prozent mehr Leistung bei höherer Nenndrehzahl und zirka 17% mehr Drehmoment. Dabei präsentiert sich der Motor gegenüber seinem Vorgänger um 7% leichter und zeichnet sich durch einen angenehm vibrationsarmen Lauf aus. Dank einer elektronischen CAN-Bus-Motorsteuerung der neuen Generation arbeitet das moderne Triebwerk zudem komfortabler. Dafür sorgen die automatische Leerlaufregelung, die Kaltstartautomatik sowie eine Klopf¬regelung, die den Einsatz niedriger Kraftstoffqualitäten ermöglicht.

Sein maximales Leistungspotential von 80 kW/109 PS bei 7 500 min-1 und 115 Nm bei 6 000 min-1 entfaltet der Boxermotor mit Kraftstoff der Sorte Super plus (ROZ 9Cool. Die Verwendung von Superbenzin (ROZ 95) führt zu geringfügigen Leistungseinbußen.

Das schräg verzahnte Sechsgang-Getriebe der R 1200 R stammt ebenfalls aus dem RT-Modell und zeichnet sich durch einen sanften Eingriff der Zahnräder und einen ruhigen Lauf aus. Im Gegensatz zum Tourenmodell arbeitet der Kardanantrieb der R 1200 R mit einer kürzeren Sekundärübersetzung von 2,75 (RT: 2,62). Dies führt dazu, dass die sechste Fahrstufe kein Schongang ist, sondern fahraktiv genutzt werden kann.

Fahrwerk
Die BMW R 1200 R weist wie die RT- und ST-Modelle eine zweiteilige Rahmenkonstruktion auf, die den Motor als tragendes Element integriert. Während das vordere Rahmenteil von der RT stammt, wurden Lenkkopfwinkel und Nachlauf gezielt auf den Roadster abgestimmt. Völlig neu ist die hintere Gitterrohrkonstruktion des Rahmens, die weniger Gewicht auf die Waage bringt als vergleichbare Bauteile und zum leichten Erscheinungsbild des Heckbereichs beiträgt.

Als Radaufhängungen kommen die von anderen Boxer-Modellen bekannten Telelever- und Paralever-Konstruktionen neuester Bauart zum Einsatz. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum stabilen Fahrverhalten und zum leichten Handling des Roadsters. Auf kurvenreichen Strecken beweist die R 1200 R eine höhere Agilität als der Vorgänger und erfüllt zugleich jene Ansprüche, die ein Tourenfahrer in Sachen Komfort an seine Maschine stellt. Wer häufig mit unterschiedlicher Zuladung unterwegs ist, wird vom optionalen elektronischen Feder-Dämpfer-System ESA begeistert sein, mit der sich Federbasis und Dämpfungsrate bequem per Knopfdruck elektronisch einstellen lassen.
Leistungsstarke Bremsanlage und neue Generation
des Integral ABS.
Mit zwei schwimmend gelagerten, im Durchmesser 320 Millimeter großen Bremsscheiben und zwei Vierkolben-Festsattelzangen am Vorderrad ist die BMW R 1200 R für vehemente Verzögerungsarbeit bestens gerüstet. Der Druckaufbau erfolgt über ebenso schlanke wie hochwertige Stahlflex-Bremsleitungen, die auch am Zweikolben-Schwimmsattel auf der 265 Millimeter großen Hinterrad-Bremsscheibe zum Einsatz kommen.
Als Sonderausstattung ab Werk steht die neue Generation des BMW Motorrad Integral ABS zur Verfügung, das mit der automatischen Antriebsschlupfregelung ASC kombiniert werden kann. Weitere Informationen über Funktion, Aufbau und Wirkungsweise der neuen ABS-Generation entnehmen Sie bitte der separaten Pressemappe.
Instrumente.
Die Instrumentenkombination der neuen R 1200 R ist roadstertypisch. Zwei analoge, übereinander angeordnete Rundinstrumente sowie ein digitales LCD-Display informieren den Fahrer auf einen Blick über Geschwindigkeit, Drehzahl, Gesamtkilometer, Tageskilometer, eingelegten Gang und Uhrzeit. Auf Wunsch kann die Funktionalität der Instrumentenkombi um einen Bordcomputer erweitert werden, der zusätzliche Informationen liefert.

Single-Wire-System (SWS) mit CAN-Bus-Technologie.
Wie bei den übrigen Modellen der aktuellen R- und K-Baureihe kommunizieren die elektrischen und elektronischen Komponenten der R 1200 R über ein modernes Datenbus-Netzwerk, in dem digitale Informationen über nur einen Signalpfad übertragen werden. Mit Einführung des Single-Wire-Systems wurde der Aufbau der Bordelektrik drastisch vereinfacht, der Bedarf an Kabeln und Steckverbindungen reduziert und das Gewicht der gesamten elektrischen Anlage deutlich gesenkt. Hinzu kommt, dass erst diese Technologie zuverlässige, umfassende und rasche Fehlersuch- und Diagnosefunktionen ermöglicht. Außerdem versetzt es den Servicetechniker in die Lage, Daten auszulesen und/oder Parameter neu zu definieren. Schließlich lässt sich auch elektronisches Sonderzubehör zur Erweiterung der Funktionsvielfalt ohne größeren Aufwand adaptieren. Dem Kunden eröffnet die moderne Technologie einen weiteren Vorteil: Er kann zahlreiche Informationen schnell und bequem über das Kombi-Instrument in seinem Cockpit abrufen.

Elektronische Wegfahrsperre.
Damit die neue R 1200 R ihrem rechtmäßigen Benutzer lange erhalten bleibt, zählt eine elektronische Wegfahrsperre zum Serienumfang des Roadsters. Sie ist in das zuvor beschriebene Datenbus-Netzwerk integriert. Wie bei modernen Automobilen beherbergt der Zündschlüssel einen codierten Datenchip, der über eine Ringantenne im Zündschloss mit dem elektronischen Motormanagement kommuniziert. Wenn die ausgetauschten Daten übereinstimmen, werden Zündung und Kraftstoffversorgung freigegeben - nur dann kann die Maschine gestartet werden.
Ergonomie und Schrittbogenlänge.
Um ein Maximum an Komfort und Bewegungsfreiheit sicherzustellen, wurde bei der Gestaltung der Sitzbank die so genannte Schrittbogenlänge zugrunde gelegt. Dieser Wert beschreibt die Länge zwischen beiden Fußaufstandspunkten - gemessen über die Innenlänge der Beine - und berücksichtigt auch Form und Breite der Sitzbank. Sie ist im vorderen Bereich besonders schmal ausgeführt und ermöglicht so eine hervorragende Bodenerreichbarkeit und einen im Vergleich zum Vorgängermodell spürbar entspannten Kniewinkel. Auch für den Beifahrer steht der gewohnt hohe Sitzkomfort einer BMW zur Verfügung. Die Seriensitzbank misst eine Höhe von 800 Millimeter, die Schrittbogenlänge beträgt 1800 Millimeter.
Um auch deutlich unterschiedlichen Fahrerstaturen gerecht zu werden, kann die neue R 1200 R auf Wunsch mit einer Doppelsitzbank niedrig (Sitzhöhe 770 mm) oder hoch (Sitzhöhe 830 mm) geordert werden.

Design und Farbkonzept.
Die neue BMW R 1200 R präsentiert sich als zeitloser, klassischer Roadster mit hervorragenden Allroundqualitäten und eigenständigem Charakter, der durch die gesteigerte Dynamik zusätzlich aufgeladen wird. Diese Eigenschaften spiegelt auch das Design in augenfälliger Weise wider.
Kompakt in ihren Gesamtproportionen, weist die neue R 1200 R ganz bewusst formal reduzierte Karosseriekomponenten auf, um die Technik des Antriebsstrangs und besonders den Motor optisch zu betonen. Auch der hochwertig anmutende Scheinwerfer zitiert den klassischen Motorradbau, spannt aber mit den Freiformflächen-Reflektoren den Bogen zur Moderne.

Die enge Einbindung des Scheinwerfers in die Gesamtlinie schafft eine fast bullig wirkende Front, die gekonnt mit den schlank geformten Heckproportionen korrespondiert. Selbst der als Sonderausstattung lieferbare, elegante Kofferhalter fügt sich harmonisch in diese Formensprache ein. Von hinten betrachtet dominiert der Paralever, ein weiteres Merkmal, mit dem sich der Roadster eindeutig als BMW zu erkennen gibt.

Auch aus Fahrersicht wird die optische Leichtigkeit der neuen R 1200 R deutlich. Da der seitliche Kühler entfallen ist, präsentiert sich der Tankbereich nun wesentlich kompakter und schmaler. Traditionell aus Blech gefertigt, betont der Tank zudem die klassische Grundlinie.
Schließlich unterstreicht das Farbkonzept den Charakter der neuen BMW R 1200 R. Dabei interpretieren die drei zur Auswahl stehenden Farbvarianten das klassische Roadster-Thema auf höchst unterschiedliche Weise.
Die Lackierung in Nachtschwarz uni stellt die Geradlinigkeit und Ehrlichkeit des Roadsters heraus. Wer sich darüber hinaus für die in Vorbereitung befindliche, von Hand gezogene Doppellinierung in weiß entscheidet (als Sonderausstattung), erhält eine wahrhaft klassisch anmutende BMW.
Kristallgrau-metallic ist eine innovative Farbgebung, die je nach Lichteinfall und Blickwinkel ein wenig anders erscheint und dadurch sehr edel, elegant und zugleich modern wirkt.

Als eher technisch anmutende Farbe betont Granitgrau-metallic besonders die Formen und Linien des Roadsters. Ungestört von Reflexen und Spiegelungen lenkt sie das Auge des Betrachters auf das Wesentliche:
auf eine puristische und moderne Allround-Maschine.

Sonderausstattung und Sonderzubehör.
Als klassischer Roadster mit eigenständigem Design und ausgeprägten, dynamischen Allroundqualitäten nimmt die neue R 1200 R zweifellos
eine Alleinstellung in ihrem Segment ein. Das Roadsterkonzept konzentriert sich dabei zunächst auf das Wesentliche: das pure Fahrvergnügen.
Dennoch bietet BMW Motorrad auch für den Roadster wieder ein sehr umfangreiches Programm zusätzlicher Ausstattungen für alle diejenigen an, die ihr Fahrzeug individualisieren möchten. Auch die anspruchsvollsten Kundenwünsche werden durch das hochwertige Programm zufrieden gestellt.
Seinen Führungsanspruch auf dem Gebiet der aktiven Sicherheit untermauert BMW Motorrad mit der neuen Generation des Integral ABS, das als Sonderausstattung angeboten wird. Die neue ABS Generation feiert, wie auch die einzigartige Antriebsschlupfregelung (ASC), in der R 1200 R ihre Weltpremiere.
Neben den von anderen Modellen bekannten, fast schon klassischen Ausstattungen wie Hauptständer, heizbare Handgriffe, Diebstahl-Warnanlage, Zylinderschutz oder eine verchromte Auspuffanlage, wird viel innovative Technik geboten:
Vom Bordcomputer über die elektronische Fahrwerkseinstellung ESA
bis hin zum Navigationssystem gibt es zahlreiche Optionen für noch mehr Komfort oder erweiterte Funktionalität.
In Vorbereitung befinden sich zudem hochwertige Komponenten zur optischen Veredelung wie Chrom- und aus dem Vollen gefräste Aluminiumteile, die eine zusätzliche Betonung des einzigartigen und klassischen Charakters dieses Boxer-Roadsters ermöglichen.
Wie gewohnt werden Sonderausstattungen direkt ab Werk ausgeliefert, Sonderzubehör montiert der BMW Motorrad Händler auch nachträglich
vor Ort.

Sonderausstattungen.

• BMW Motorrad Integral ABS (teilintegral)
• BMW Motorrad ASC (nur mit ABS)
• Elektronische Fahrwerkseinstellung ESA
• Reifendruck-Kontrollsystem RDC* (in Vorbereitung)
• Bordcomputer
• Kofferhalter*
• Windschild Sport*
• Doppelsitzbank niedrig (Sitzhöhe 770 mm)*
• Doppelsitzbank hoch (Sitzhöhe 830 mm)*
• Hauptständer*
• Diebstahlwarnanlage DWA*
• Heizbare Handgriffe*
• Blinker weiß*
• Auspuffanlage verchromt

Die mit * gekennzeichneten Produkte sind auch als Sonderzubehör
über den BMW Motorradhändler erhältlich.

Elektronische Fahrwerkseinstellung ESA
Auf Wunsch kann der Fahrer die Fahrwerksabstimmung seiner R 1200 R bequem über eine Taste am Lenker vornehmen. Denn die Verstellung von Federbasis und Dämpfung erfolgt bei den optionalen ESA-Federbeinen elektromotorisch. Dabei lässt sich die Dämpferabstimmung auch während der Fahrt variieren. Die System-Funktionen entsprechen denen der R 1200 ST und R 1200 RT. ESA zeichnet sich durch einen hohen Bedienungskomfort aus und erlaubt eine stets optimale Anpassung der Federelemente an die Fahrweise und den jeweiligen Beladungszustand. Damit trägt das System der gesteigerten Fahrdynamik des Roadsters Rechnung und liefert zugleich einen wichtigen Beitrag zur Fahrsicherheit.

Reifendruck-Kontrollsystem RDC
Einen nicht unerheblichen Beitrag zu Komfort und Sicherheit leistet das optionale Reifendruck-Kontrollsystem (RDC), das den Fahrer zuverlässig über den aktuellen Reifendruck informiert. Weil sich die Werte über das Cockpit-Display bequem per Knopfdruck abrufen lassen, kann die lästige, häufig mit schmutzigen Fingern verbundene Druckkontrolle an der Tankstelle entfallen. Die notwendigen Daten liefern Funksensoren an den Rädern. Zudem verfügt RDC über eine aktive Warnfunktion. Sobald eine relevante Abweichung von den Sollwerten erkannt wird, weist eine gelbe Infoleuchte oder eine rote Warnleuchte automatisch auf den Druckverlust hin. RDC wird voraussichtlich ab Ende 2006 zur Verfügung stehen und ist dann wahlweise ab Werk lieferbar oder kann als Sonderzubehör nachgerüstet werden.

Bordcomputer.
Ein überaus praktischer Begleiter ist der auf Wunsch lieferbare Bordcomputer, der den Funktionsumfang des serienmäßig vorhandenen Kombiinstruments erweitert. Über eine Taste am Lenker können zahlreiche Informationen abgerufen und auf dem Display dargestellt werden. Dazu zählen Balkenanzeigen für Kraftstoffvorrat und Motoröltemperatur sowie Anzeigen zu Restreichweite, Durchschnittsgeschwindigkeit, Durchschnittsverbrauch und Umgebungstemperatur. Außerdem macht der Bordcomputer den Fahrer auf die Gefahr von Glatteisbildung aufmerksam, sobald die Außentemperatur auf 3 °C oder darunter absinkt.

Kofferhalter
Ab Werk ist die neue BMW R 1200 R mit einem eleganten Kofferhalter lieferbar, der auf das schlanke Heckdesign der Maschine abgestimmt ist und den optischen Gesamteindruck daher nicht beeinträchtigt. Eine Alternative dazu bietet ein weiterer Kofferhalter aus dem Sonderzubehör, der zusätzlich mit einer Gepäckbrücke kombiniert ist.

Windschild Sport
Sportliche Fahrer müssen auf einen adäquaten Windschutz nicht verzichten, zumal die neue R 1200 R deutlich an Dynamik hinzu gewonnen hat. Dafür sorgt das Windschild Sport, das trotz seiner geringen Größe eine respektable Entlastung vom Fahrtwind schafft. Die kratzfeste Beschichtung gewährleistet dauerhafte Transparenz und eine stets hochwertige Anmutung. Mehr Komfort orientierte Fahrer finden im “Windschild hoch” eine entsprechende Alternative, das ausschließlich als Sonderzubehör lieferbar ist und dort näher beschrieben wird.

Doppelsitzbank niedrig und hoch
Um sowohl kleineren wie auch groß gewachsenen Fahrerstaturen eine optimale Sitzposition bieten zu können, hält BMW Motorrad wahlweise eine niedrigere (Sitzhöhe 770 mm) und eine höhere (Sitzhöhe 830 mm) Sitzbank bereit. In welcher Variante die Maschine auch ausgeliefert wird bei Bestellung ab Werk entstehen dem Kunden keine Zusatzkosten.

Blinker weiß LED.
Voraussichtlich zum Beginn 2007 stehen für die R 1200 R weiße Blinker mit LED-Technologie zur Verfügung, die entweder im Werk oder beim BMW Vertragshändler montiert werden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Fahrzeug auf Wunsch mit konventionellen weißen Blinkern lieferbar.

Sonderzubehör.
• Systemkoffer
• Innentaschen für Systemkoffer
• Topcase klein
• Innentaschen für Topcase klein
• Softbag Sport klein/groß
• Tankrucksack
• Kofferhalter*
• Kofferhalter links/rechts mit Gepäckbrücke
• Heizbare Handgriffe*
• Hauptständer*
• Diebstahlwarnanlage DWA*
• Doppelsitzbank hoch oder niedrig*
• Windschild hoch
• Windschild Sport*
• Windschild Sport getönt
• Nachrüstsatz Steckdose
• Reifendruck-Kontrollsystem RDC* (in Vorbereitung)
• BMW Motorrad Navigator III
• Abdeckplane
• Teile zur optischen Veredelung (in Vorbereitung):
Abdeckkappen Gabelbrücke, Aluminium gedreht
Abdeckkappen Telelever, Aluminium gedreht
Handhebel links und rechts, gefräst
Lenkerklemmbock, einteilig
Paraleverstrebe, gefräst
Zylinderkopfhauben verchromt
Custom Spiegel, verchromt
Die mit * gekennzeichneten Produkte sind auch ab Werk lieferbar.

Systemkoffer
Das für den neuen BMW Roadster angebotene Koffersystem entspricht dem der Modelle R 1200 ST und R 1200 RT. Folglich fassen die wasserdichten Koffer 32 Liter und sind dank des einfach zu bedienenden Schließmechanismus gut zugänglich. Die durchdachte Konstruktion sorgt dafür, dass die Gepäckbehälter trotz ihres üppigen Volumens nicht zu weit ausladen.

Topcase
Auch das Topcase entspricht dem der R 1200 ST und erweitert
die Ladekapazität des Roadsters um 28 Liter. Genug Platz also, um leichtes Reisegepäck oder einen Helm unterzubringen. Zudem lässt es sich
schnell und spielend leicht auf der Gepäckbrücke befestigen. Das ebenfalls auf Wunsch lieferbare Rückenpolster verschafft dem Sozius zudem ein
Plus an Sitzkomfort.

Tankrucksack
Der praktische Tankrucksack wurde eigens für die R 1200 R entwickelt und passt sich perfekt der Tankkontur an. Das erweiterbare Hauptfach verfügt über einen verklebten und verschließbaren Innensack, der den Inhalt zuverlässig vor Nässe schützt. Auf eine unkomfortabel zu handhabende Regenhülle kann daher verzichtet werden. Ebenfalls wasserdicht präsentiert sich das Kartenfach, das Platz für eine aufgeklappte Straßenkarte im Format DIN A4 bietet. Auf der dem Fahrer zugewandten Seite verfügt der Tankrucksack über eine aufgesetzte Tasche mit separatem Reißverschluss, die allerlei Klein¬teile aufnimmt und gut zugänglich ist.

Windschild hoch
Wer besonderen Wert auf einen ermüdungsfreien Fahrkomfort legt, ist mit dem Windschild hoch bestens bedient. In Abmessung und Form vergleichbar mit dem der R 1150 R, sorgt das Windschild für eine spürbare Entlastung bei höheren Geschwindigkeiten. So sind selbst längere Autobahn-Etappen bei aufrechter Sitzposition problemlos zu bewältigen. Auch das hohe Windschild ist kratzfest beschichtet und präsentiert sich daher stets tadellos in Form.

Optische Veredelung
Edle Komponenten und hochwertig verarbeitete Materialien wie Chrom und Aluminium kommen an einem klassischen Roadster besonders gut zur Geltung. Aus diesem Grund entwickelt BMW Motorrad ein spezielles Zubehörprogramm, mit dem anspruchsvolle Kunden ihre R 1200 R zusätzlich aufwerten können. In Vorbereitung sind verchromte Custom Spiegel, aus dem Vollen gedrehte Abdeckkappen für Gabelbrücke und Telelever, eine gefräste Paralever-Strebe, Handhebel, Klemmböcke und verchromte Zylinderkopfhauben. Dieses spezielle Programm befindet sich in Vorbereitung, der genaue Einführungstermin steht noch nicht fest.

Modellübergreifendes Zubehör
Modellübergreifend wird noch weiteres Zubehör angeboten, das sich auch für andere Boxermotorräder verwenden lässt. Dazu gehören unter anderem der Montageständer (Paddock-Stand), der abschließbare Ölverschluß, der Ergänzungs-Werkszeugsatz sowie Kabel und Halterung für den Navigator.

Farben
Nachtschwarz uni*
Kristallgrau-metallic
Granitgrau-metallic

*Als Sonderausstattung auch mit weißer Doppellinierung erhältlich.

Quelle: BMW Motorrad

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