Motorradfahren anno 2046

Mittwoch, 23. November 2016 | Autor:

„The Great Escape”: Unter diesem Slogan präsentierte BMW Anfang Oktober stolz seine neueste Errungenschaft: Es ist für wahr eine „große Flucht (nach vorne)“. Mit dem hier vorgestellten BMW Motorrad VISION NEXT 100 wolle man zeigen, was in 20 oder gar 30 Jahren Motorradfahren bedeute. Und dies erstmals ganz real. Dabei, so heißt es aus München, soll das analoge, eben das reale Fahrerlebnis bewusst verstärkt und auf eine neue Ebene gebracht werden. Ganz im Gegensatz zu der dann prognostizierten digitalen Lebenswirklichkeit der Menschen anno 2046.

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Soweit die Theorie und wie sieht nun die Praxis aus?

Die geneigte BMW-Motorradfahrerin steht morgens auf und genießt die ersten Sonnenstrahlen. Nachdem die Außertemperatur an die Fensterscheibe projiziert wird, geht’s los mit einer ausgedehnten Tour (so zumindest laut Werbe-Trailer). Doch statt schwerer Lederkluft zieht sich die Protagonistin eine Art aerodynamischen Neoprenanzug über, der, je nach Bedarf, kühlt bzw. wärmt. Das ist alles bevor man aufs Motorrad steigt. Protektoren waren gestern.

Das Bike selbst kommt mit dem allseits bekannten Dreiecksrahmen in schwarz daher, wobei der sogenannte „Flexframe“, im wahrsten Sinne des Wortes, äußerst flexibel ausgestaltet ist und sich so, ganz ohne Gelenke, an die entsprechenden Lenkbewegungen anpasst. Ein echter „Eyecatcher“ an der ansonsten ergonomisch nüchtern ausgerichteten Maschine ist der zentral gelegene Boxermotor, der allerdings nur als Reminiszenz an vergangene Zeiten gesehen werden kann (wir schreiben schließlich das Jahr 2046). In Wirklichkeit verbirgt sich darin nämlich der emissionsfreie Antrieb, wobei sich der „Motorblock“, während des Betriebes, automatisch ausfährt und so dazu beiträgt die Aerodynamik zu verbessern.

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Der auffallende Reflektor beim Vorderreifen dient einerseits, zusammen mit dem kleinen Windschild, als stromlinienförmiges Leitsystem, zum anderen aber auch als Verstärkung des Tagfahrlichtes. Unter der Sitzschale befindet sich die rote Rückleuchte.

Als eigentliches Herzstück des Ganzen gelten die Assistenzsysteme. Das Augenscheinlichste dabei ist wohl das „Self Balancing“, d.h., dass die VISION NEXT 100 keinen Ständer benötigt und so ein Umfallen unmöglich ist. Viele dieser Automatismen funktionieren im Zusammenspiel „Mensch-Motorrad“ mit Hilfe des Visors, also einer Brille, die auf Wunsch entsprechende Daten direkt ins Sichtfeld einblenden kann. Doch nur dann, wenn gewünscht oder nötig, um das Fahrvergnügen nicht zu beeinflussen.

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Die Reifen stellen sich auf unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten ein.

Und doch holt uns bei aller Digitalisierung und Autonomie ein analoges Teil zurück in die Gegenwart: der rote Kippschalter am rechten Lenker zum Bedienen des Gasgriffes…

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Die neuen BMW RnineT Racer und RnineT Pure.

Donnerstag, 6. Oktober 2016 | Autor:

Puristisches Roadster-Feeling und sportive Dynamik nach klassischer Art

 „Weniger ist mehr!“, so lautet das Motto vieler Motorradfans. Aus diesem Grund entschied die BMW Motorrad Mannschaft das Motorradfahren rein mit einem puristischen Ansatz authentisch und überzeugend zu repräsentieren.

2013 begann alles. Die R nineT war ein voller Erfolg. Um den spannenden Trend des klassischen Motorradbaus weiterzuführen, präsentierte BMW zwei Jahre später den R nineT Scrambler und erzielte ebenfalls viel Aufsehen. Nun soll die R nineT Racer und R nineT Pure die BMW Motorrad Erlebniswelt Heritage erobern. Der stilvoll reduzierte Roadster und das klassische, halbverkleidete Sportmotorrad, das schon in den späten 1960er- und den 1970er-Jahren Karriere machte, lassen die Motorradfans in Erinnerungen schweben.

 

Fürs Customizing viel individueller Gestaltungsspielraum

Die beiden BMW Heritage Modelle basieren fahrwerkstechnisch auf dem R nineT Scrambler. Mit dem bekannten modular aufgebauten Stahl-Gitterrohrrahmen aus drei Komponenten (vorderer Hauptrahmen, hinterer Hauptrahmen und demontierbarer Soziusrahmen) wird eine Individualisierung nach dem persönlichen Geschmack des Eigentümers ermöglicht.

Der Soziusrahmen kann demontiert und durch verschiedene Sitzbänke ausgetauscht werden. An der vorderen Radführung wurde eine konventionelle Teleskopgabel verbaut. Hinten kam der BMW Paralever in Verbindung mit einem Zentralfederbein zum Einsatz.

Durch einen druckvollen, luft-/ölgekühlten Boxer-Motor mit einem Hubraum von 1 170 cm³ erreichen diese Motorräder eine Leistung von 81kW (110 PS). Mit einem Sechsganggetriebe wurden sie nach den Vorschriften der Schadstoffklasse EU-4 ausgelegt.

Auch bei der Gestaltung der Abgasanlage wurden die klassischen Ansprüche beachtet. Ein linksseitig angeordneter Endschalldämpfer aus Edelstahl soll dies verdeutlichen. Diese 2-in1 Abgasanlage ist beim Racer poliert und bei Pure gebürstet. Die Fünfspeichen-Leichtmetall-Gussräder mit 3,5 x 17″ vorne und 5,5 x 17″ hinten (Reifengröße: 120/70 ZR 17 und 180/55 ZR 17) spiegeln ebenfalls den klassischen Stil wider. Als Sonderausstattung ab Werk bekamen die Motorräder die Option ASC (Automatische Stabilitätskontrolle), wodurch das Durchdrehen des Hinterrades bei rutschigen Straßen verhindert werden soll. Auch Drahtspeichenräder und serienmäßiges ABS sind vorhanden. Vorne wurde eine 320-Millimenter-Doppelscheibenbreme angebaut.

 

R nineT Pure:

Der Puristische Roadster für dynamischen Klassiker-Genuss auf der Landstraße wurde schnörkellos und asketisch gestaltet. Aufs Wesentliche reduziert, mit nicht nur klassischen, sondern auch modernen Elementen designt und mit kleinen hochwertigen Details verfeinert, wie z.B.  die aus natur eloxiertem Aluminium geschmiedeten Fußrasten und Gabelbrücken.

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Das Farbspiel mit den catalanograuen Tank und Vorderradkotflügel und den schwarzen Antriebsstrang betont den Purismus.

 

R nineT Racer:

Durch die sportliche Dynamik  bekommt der Fahrer das klassische Sportmotorrad-Feeling der Siebziger. Die Sitzposition ist geduckt. Der Stummellenker und ein Sitzbankhöcker sowie eine knapp geschnittene Halbschalenverkleidung verleihen diesem Modell seinen besonderen Stil.  Auch die zurückverlegten Fußrasten unterstreichen die ambitionierte Sportlichkeit alter Schule.

Als klassisches Sportmotorrad mit moderner Technik tritt das Modell mit einer leichten und sportlichen Farbkombination auf. Lightwhite und die früheren BMW Motorsport Farben, sowie der in Aluminium Silber lackierte Rahmen wirken als Kontrast zum schwarzen Antriebsstrang.

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Auf ein Neues

Freitag, 5. August 2016 | Autor:

-2. Auflage des Festivals Pure & Crafted von BMW Motorrad-

Gröllende Motoren vermischen sich mit dumpfen Bassklängen, während der Duft von Grillfleisch in der Luft liegt. All das gibt es am 12. Und 13. August im Berliner Postbahnhof zu erleben. Nach dem großen Erfolg des Vorjahres mit 7000 Besuchern startet das Pure & Crafted Festival in diesem Jahr in seine zweite Runde. Dann heißt es wieder staunen, genießen und feiern.

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Dabei können sich die Besucher auf drei Bereiche freuen. In der sogenannten Wheels-Area sind die Tüftler und Bastler genau an der richtigen Stelle. Beim Anblick von extravaganten Umbauten schlägt das Herz eines jeden Customizing-Liebhabers garantiert höher. Um das Bikerglück aber vollkommen zu machen braucht es auch das perfekte und richtige Outfit. Dieses findet sich neben allerlei stylischen Accessoires sicherlich im General Store.

Das noch junge BMW-Festival hat sich aber vor allem durch seine Live-Music-Acts einen Namen gemacht. Und das diesjährige Line Up kann sich wahrlich sehen lassen: So werden neben Noel Gallagher und den High Flying Birds auch Mando Diao oder Tricky den Fans ordentlich einheizen. Aber auch Nachwuchsmusiker bekommen die Chance sich einem größeren Publikum zu präsentieren: Die besten Gigs des Wettbewerbs „Berlinmusiker Acoustic“ werden sich daher ebenfalls am Postbahnhof präsentieren.

Zudem besteht die Möglichkeit zum Besuch einer interessanten Foto-Ausstellung, zusammengestellt von den Organisatoren des Motorcycle Film Festivals aus Brooklyn.

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Reminiszenz an eine Ikone

Donnerstag, 23. Juni 2016 | Autor:

Gerade solch alteingesessene Motorradhersteller wie BMW beziehen sich gerne auf ihre große Tradition und beschwören so den Geist vergangener Tage hervor. Etwas vom Glanz „glorreicher Tage“ möchte das neueste Concept Bike der Münchener in die Gegenwart bringen. Den Anknüpfungspunkt dafür bietet allein schon der Name: „Lac Rose“, der rosafarbene See. Dieses Gewässer im Senegal war der Schlusspunkt der Kult-Rallye Paris-Dakar. In dessen Verlauf feierten gerade auch BMW-Piloten Mitte der 1980er-Jahre Erfolge. Hierbei sei besonders an den letzten Sieg von Gaston Rahier mit seiner BMW G/S  im Jahr 1985 erinnert—die Startnummer 101 ist seither legendär.


Nun trifft dieses prägende historische Ereignis auf das Hier und Jetzt und zwar in Form der R nineT.
Das Customizing-Bike ist sozusagen das Herz, sprich der Motor, der „Lac Rose“. Auch wenn der R ninteT nicht unbedingt der Ruf einer Gelände-Maschine vorauseilt, so hält sie doch im Kleid der Motorrad Concept Lac Rose durchaus Optionen für einen kleinen Ausflug auf unbefestigtem Untergrund bereit. Dank des bulligen Scheinwerfers, der hohen Kotflügel und der verkürzten Sitzbank gibt sie sich ganz klar als Reminiszenz an die Ikone der 80er Jahre zu erkennen.


Dass der G/S Klon wirklich auch auf holprigere Pisten mitgenommen werden kann, zeigen die Schutzgitter und Stollenräder. Das berühmte Tüpfelchen auf dem „i“ wird durch die typische Signalfarbe und die Plakette mit der Startnummer 101 präsentiert.

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Ideale Symbiose

Dienstag, 26. April 2016 | Autor:

Bereits vier Jahre arbeiten der größte Fahrzeugvermieter Deutschlands und der bayerische Motorrad-Primus BMW nun schon zusammen, um den Kunden für verhältnismäßig „kleines Geld“ (ab 49 Euro pro Tag) uneingeschränkten Fahrspaß anbieten zu können.

Der bereits attraktive Querschnitt des Produktportfolios der Münchener Motorradbauer wird nun nochmals erweitert: So stehen ab sofort zusätzlich nicht nur der der Maxi-Scooter C650GT, sondern auch absolute „Schwergewichte“ namens R1200R (wahlweise mit Koffer und Navi) , K1600GT oder F700Gs zur Abholung bereit. Und ein Traum dürfte sich für so manchen ebenfalls erfüllen; oder wo sonst kann man derart preiswert auf die erste Adventure-Maschine aus dem Hause BMW, die S1000XR, steigen?

S1000XR

Auch die S1000XR ist neu dabei

Ein weiteres, auf den ersten Blick verstecktes, Highlight hat zudem der C650GT zu bieten. In diesem Roller befindet sich eine ganz spezielle Neuheit: der „Side View Assist“. Dieser warnt vor dem sogenannten „toten Winkel“ und sorgt so für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Damit noch mehr Personen in den Genuss dieser idealen Symbiose zwischen Sixt und BMW-Motorrad kommen können, wurden die Standorte um Dortmund, Dresden, Düsseldorf und Stuttgart erweitert.

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BMW Motorrad wiederum Klassenprimus

Donnerstag, 17. März 2016 | Autor:

„Das überragende Ergebnis freut die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von BMW Motorrad und mich außerordentlich. Einmal mehr beweist dieser enorme Zuspruch, dass wir in nahezu allen Kategorien, in denen wir vertreten sind, optimale Angebote für unsere Kunden bereithalten“, freut sich Stephan Schaller, Leiter BMW Motorrad.

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Die Leser der „MOTTORAD“ haben gesprochen und der bayerischen Traditionsmarke BMW erneut kräftig    den Rücken gestärkt. In allen Kategorien konnten die Münchener Top-Platzierungen erreichen, darunter sogar fünfmal die eins.

Dass die RninteT bzw. der RnineT Scrambler den Zeitgeist trifft war schon abzusehen und so erklomm das Nakedbike, dank perfekter Symbiose des „old-schooled Styles“ mit modernster Technik, das Sieger-Treppchen.

In der Kategorie „Tourer/Sporttourer“ ließ man der Konkurrenz mit der R 1200 RS ebenfalls hinter sich und die Abonnenten honorierten damit die Vielseitigkeit dieser Maschine.

Eine „Goldmedaille“ gab es auch für die S 1000 XR in der Kategorie „Crossover“.

Chancenlos blieben die Mitbewerber auch gegenüber dem Gesamtpaket der S 1000 RR, bestehend aus stabiler Motorleistung und einem hohen Maß an Sicherheit.

Und dann wäre da noch die „Unbezwingbare“: Es hat jedenfalls den Anschein als wäre in der Kategorie “Enduros/Supermotos“ die legendäre R 1200 GS / Adventure einfach nicht einzuholen. So war es auch dieses Mal- zum achten Mal in Folge.

Außerdem durfte sich die weiß-blaue Premiummarke auch über den dritten Platz der R 1200 RT in der Kategorie „Tourer/Sporttourer“ freuen. Im Segment der „Naked Bikes“ erreichten die BMW R 1200 R sowie die S 1000 R die Plätze zwei und drei. „Silber“ gab es zudem für den C 650 Sport/C 650 GT.

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Auf geht’s nach Andalusien

Mittwoch, 10. Februar 2016 | Autor:

Der „Indalo de Oro 2016“ geht dieses Jahr an BMW Deutschland. Der Preis wird für die Förderung des Tourismus und das Steigern des Ansehens der kleinen spanischen Stadt Mojácar verliehen. BMW schaffte es das siebte mal in der Region das BMW Motorrad Test-Camp zu veranstalten, wodurch tausende Motorradfans angelockt und durch zahlreiche Attraktionen wie z.B. Testfahrten mit einzelnen BMW Motorrädern, Offroadtouren, Landstraßentouren oder sogar ein spektakuläres Rennstreckentraining bei Laune gehalten werden.

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Für alle, die sich sorgen machen, dass sie Winterklamotten einpacken müssen gibt es Entwarnung, da im spanischen Almeria zu dieser Jahreszeit Frühlingstemperaturen herrschen, die perfekt zum Biken sind.

Neu im Programm ist im Jahr 2016 die Kurvenschule für jedermann, egal ob Anfänger, Wiederanfänger oder Profis! Auf der brandneuen Rennstrecke Autodromo Andalucia trainieren die Teilnehmer Blickführung, Linienwahl, Sitzposition und die richtige Sitzposition.

Die Landstraßen-Tests bieten mit ihren kurvigen Strecken in traumhafter Kulisse alles, was das Bikerherz begehrt. In geführten Gruppen geht es entlang der Costa del Sol bis zu den schneebedeckten Bergen der andalusischen Sierras.

Für alle etwas „Wilderen“ gibt es natürlich spezielle Enduro-Offroad Touren, die in verschiedene Schwierigkeitsstufen aufgeteilt werden. Von den Anfänger-Schnuppertouren bis hin zu den Profistrecken ist für jeden etwas dabei. Außerdem gibt es ein „meet and greet“ mit dem BMW Team „Germany“, das sich dort auf die nächste GS Trophy in Thailand vorbereitet.

Die Ideallinie und den perfekten Bremspunkt lernen Anfänger und Fortgeschrittene auf der Rennstrecke bei einigen Tests kennen. Die Fahrer dürfen die BMW S 1000 RR beim freien Fahren testen bis sie das Motorrad in und auswendig kennen! Tipps für die Rennen mit dieser Maschine können sie sich vom ex-Moto-GP Fahrer Jürgen Fuchs und dem IDM*Superbike Gewinner Markus Reiterberger holen.

Wer etwas mehr Luxus in diese Tour bringen will, kann das mit dem sogenannten „Gold Programm“ erreichen, wodurch die Biker im PARADOR Hotel übernachten und mit max. 20 Bikern in einer Gruppe auf der Rennstrecke 6 statt nur 5 Turns fahren dürfen. Zu alldem dürfen die Gold- Programm- Bucher auch noch Helikopter Rundflüge oder, auf Wunsch, auch Flugstunden nehmen.

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Alles im Blick

Mittwoch, 20. Januar 2016 | Autor:

Was Fahrzeuge mit dem weiß-blauen Propeller in Sonderausführung schon seit 2003 mit an Bord haben, könnte auch bald den zweirädrigen Fahrspaß verbessern: Die Rede ist von sogenannten Head-up Displays, mit Hilfe derer man während der Fahrt wichtige Verkehrsinfos aber auch Gefahrenmeldungen eingeblendet bekommt.

Im Falle einer Motorradfahrt würde das so aussehen, dass der Biker diese Infos, dank Helmeinsatz, direkt in sein Sichtfeld reflektiert bekommt. Somit hat er immer alles im Blick: Sowohl die Straße als auch die für ihn persönlich relevanten Hinweise.

Diese Technologie soll über den „Multicontroller“ am Lenker bedient werden können und die zwei Akkus garantieren eine Laufzeit von fünf Stunden. Zudem gibt es noch eine Vorderkamera für Filmaufnahmen und eine Rückaufnahme als „virtuellen Spiegel“.

Das gesamte System soll in bestehende Helme integriert werden können, ohne Einflussnahme auf Sicherheit oder Tragekomfort.

Ab wann dieser Helm in Serie geht steht noch nicht fest.

Helm mit Head-up Display

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Türöffner in neue Gefilde

Dienstag, 1. Dezember 2015 | Autor:

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Die neue BMW G 310 R

Sie soll der Türöffner für neue Märkte speziell in Asien und Lateinamerika werden. Die neue BMW G 310 R. Der Roadster, der nun auf der EICMA präsentiert wurde, ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der TVS Motor Company in Indien. Und warum Türöffner? Weil er mit einem 313 ccm großen, flüssigkeitsgekühlten Einzylindermotor angetrieben wird, wo mit die Münchener nun auch den Markt der „kleineren“ Motorräder ins Auge fassen. Zwar mag das neue Bike auch hierzulande als Einsteigermodell, das Interesse wecken, doch vordergründig gilt sie als „Türöffner“ für die bereits erwähnten Schwellenländer, gerade auch um die Vision, im Jahr 2020 200.000 motorisierte Zweiräder auszuliefern, wahr werden zu lassen.

BMW stellt dazu ein äußerst facettenreiches Fahrzeug vor: Angelehnt an die S1000R verkörpert die neue G 310 R durch die Lampenmaske mit auffallendem Scheinwerfer, den sportlich angehauchten Tankverkleidungen und dem hochgezogenen Heck Agilität und Sportlichkeit. In Verbindung mit dem kurzen Radstand und der in Serie verbauten Upside-down-Gabel vermittelt dieses Motorrad nicht nur den Eindruck von Wendigkeit sondern bringt sie auch –ohne Wenn und Aber-auf den Asphalt.

Doch man sollte sich nicht nur auf die Äußerlichkeiten konzentrieren. Selbstverständlich zählen auch die inneren Werte—und diese können sich in diesem Segment mehr als sehen lassen. Die Power bezieht der Roadster von einem flüssigkeitsgekühltem Einzylindermotor mit einem Hubraum von 313 cm. Das Open-deck-Triebwerk verfügt über einen 180 gedrehten Zylinderkopf. Die G 310 R kann zudem mit 25 kW (34 PS) bei 9 500 min-1 sowie einem maximalen Drehmoment von 28 Nm bei 7 500 min-1 aufwarten.

Für die nötige Sicherheit sorgt neben dem integrierten ABS auch die Bremsanlage in Form einer Einscheibenbremse am Vorder- und eines Zweikolben-Schwimmsattels samt 240-Millimeter-Bremsscheibe am Hinterrad.

In Sachen Ergonomie bietet die Neuheit aus dem Hause BMW eine geringe Sitzhöhe von 785 Millimetern sowie optimal erreichbare Bedienelemente.

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United People of Adventure: Abenteuertour auf Madagaskar

Donnerstag, 5. November 2015 | Autor:

„United People of Adventure“, so nennt sich die Organisation, die eine Motorradreise nach Madagaskar im April 2016 plant. Sie wird von den Touratech-Gründern Herbert Schwarz und seiner Frau Ramona geleitet. Dabei werden Interessenten aus sechs verschiedenen Kontinenten, die sich per Video (auf Englisch) beworben haben, teilnehmen.

Die Touratech-Crew lädt Motorradreisende aus verschiedenen Kontinenten zur Abenteuertour ein. Sie sorgen auch für vollausgestattete Bikes und eine entsprechende Fahrerausrüstung. Wer teilnehmen möchte, kann sich online mit einem Video auf Englisch bewerben.

Madagaskar ist das Ziel der einwöchigen Motorradreise, da es für seine einzigartigen Flora und Fauna, beindruckende Landschaften und kulturelle Vielfalt bekannt ist. Die ist aber auch bei „United People of Adventure“ wichtig, da die Teilnehmer aus verschiedenen Kontinenten, wie z.B. Europa, Afrika, Asien, Nord- und Südamerika sowie Ozeanien/Australien kommen.

Fahrer, die trotz verschiedener Sprachen, unterschiedlicher Fähigkeiten und Talente und einem jeweils anderen kulturellen Hintergrund die Liebe zum Motorradreisen abseits ausgetretener Touristenpfade haben, sind gefragt. Auch Abenteuergeist und Teamfähigkeit werden erwartet. Außerdem werden Film- und Foto-Crew (TV-Journalist Wolfgang Danner, Kameramann Jan-Peter Sölter, Fotograf Jon Beck, Schauspieler und Produzent Kurt Yaeger und der Journalist Jonathan Bentman) Aufnahmen von diesem einmaligen Erlebnis machen.

Die Teilnehmer werden den madagassischen Lebensstil kennenlernen. Unter Anderem werden sie unvergessliche Erfahrungen machen und mit den besten Adventure Bikes auf echten Off-Roads die beeindruckende Insel erkunden. BMW R 1200 GS Adventure, F 800 GS Adventure, Ducati Multistrada, Honda Africa Twin 1000, KTM 1190 Adventure, Suzuki DL 1000 V-Strom, Triumph Tiger 800 XCx und Yamaha Super Tenere Worldcrosser werden daher vom Niedererschacher Motorradausrüster angeboten. Nicht nur für die komplette Fahrerausstattung wird gesorgt, sondern auch die Flüge werden bezahlt, damit für die Mitglieder keine Kosten entstehen.

Interessenten können sich bis zum 15. Dezember 2015 mit einem Video bewerben, in dem sie ca. in drei Minuten auf Englisch erläutern müssen, warum sie an dieser Reise teilnehmen wollen. Es werden danach zwei Kandidaten pro Kontinent nach Niedereschach eingeladen, wo sie Ramona und Herbert Schwarz persönlich kennenlernen. Die Bekanntgabe der sechs Fahrer erfolgt im Februar 2016.

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